Magdeburg verliert in Halle

Derby-Frust beim FCM sitzt tief: Trainer Titz fühlt sich um Sieg betrogen

Der 1. FC Magdeburg hat im Derby beim HFC die zweite Saisonniederlage in Folge kassiert. Trainer Christian Titz kritisierte den Schiedsrichter, Baris Atik das eigene Team.

24.09.2021, 21:36 • Aktualisiert: 25.09.2021, 10:03
FCM-Trainer Christian Titz war nach der Derby-Niederlage in Halle angefressen.
FCM-Trainer Christian Titz war nach der Derby-Niederlage in Halle angefressen. (Foto: imago images/Christian Schroedter)

Halle (Saale)/MZ - Der 1. FC Magdeburg hat das Sachsen-Anhalt-Derby beim Halleschen FC mit 2:3 verloren - trotz eigener Führung und deutlich mehr Ballbesitz.

Nach der zweiten Niederlage in Folge war Trainer Christian Titz bedient und sah Schiedsrichter Frank Willenborg zumindest in der Mitschuld. Sein Spielmacher Baris Atik war ebenfalls wütend - aber nur auf sich und seine Teamkollegen. Die FCM-Stimmen zum Derby.

Christian Titz (FCM-Trainer): „Bis zur 62. Minute kontrollieren wir hier das Spiel komplett. Eigentlich ist der Gegner raus. Wir kriegen einen klaren Elfmeter bei Jason Ceka nicht – damit gehen wir in Führung und das Spiel ist entschieden. Im Gegenzug kassieren wir durch einen Freistoß, der gar nicht gut geschossen war, das 1:2. Vor dem 3:1 ist es ein klares Foul, Boyd schiebt seinen Gegenspieler klar weg. Wir kommen noch mal ran und haben am Ende noch drei große Chancen nicht verwerten können. Wir müssen uns vorwerfen, ein Spiel aus der Hand zu geben, was eigentlich ungefährlich war.“

… zu den Schiedsrichterentscheidungen: „Es geht schon seit Wochen so, es geht um Punkte! Alle haben gesehen, wie unser Spieler umgerempelt wird. Bei Jason Ceka ist es jetzt das dritte Spiel, wo er einen klaren Elfmeter nicht bekommt. Ich weiß, dass wir die Gegentore nicht gut verteidigt haben, aber durch die Szenen verändert sich das Spiel.“

Baris Atik (FCM-Spielmacher): „Ich bin so frustriert, ich würde gerne die Kabine auseinandernehmen. Wir kriegen immer zu einfache Gegentore. Wenn wir das nicht abstellen, wird es ganz düster. Wir müssen jetzt mal lernen, gegen den Ball zu arbeiten und besser zu verteidigen. Und vorne müssen wir unsere Chance nutzen, wir hatten genug davon für den Ausgleich. Darum müssen wir die Schuld auch nur bei uns suchen und bei keinem anderen.“ (Quelle: Magenta Sport)