Uelzen

Sieben Polizisten bei Auseinandersetzungen verletzt

Von dpa Aktualisiert: 14.08.2022, 14:55
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Uelzen - Bei verschiedenen Auseinandersetzungen sind am Wochenende sieben Polizisten im Kneipenviertel der Stadt Uelzen verletzt worden. Insgesamt waren allein am Freitagabend mehr als ein Dutzend Polizeibeamte aus dem Bereich Polizeidirektion Lüneburg im Einsatz, wie die Beamten am Sonntag mitteilten.

Zunächst nahm die Polizei am Freitagabend im Umfeld des Kneipenviertels einen polizeibekannten 22 Jahre alten Uelzener in Gewahrsam. Er habe mehrfach gegen ein Betretungsverbot für den Bereich verstoßen und aggressiv reagiert. So habe er die Beamten geschlagen und getreten. Weitere Beobachter hätten daraufhin angefangen, die Sicherheitskräfte zu beleidigen, anzuspucken und Gläser nach ihnen zu werfen. Fünf Beamte wurden dabei leicht verletzt. Der 22-Jährige war in der Vergangenheit unter anderem wegen verschiedenen Körperverletzungsdelikten oder Diebstahls aufgefallen.

Später in der Nacht gab es körperliche Auseinandersetzungen mit verschiedenen Teilnehmern. Erneut wurden dabei Polizisten angegangen, die die Streitigkeiten beenden wollten. Dabei erlitten zwei weitere Beamte leichte Verletzungen. Zwei Beschuldigte kamen kurzzeitig in Gewahrsam.

Am Samstagabend verstieß der 22-Jährige erneut mehrfach gegen das Betretungsverbot des Kneipenviertels. Dabei schlug er unter anderem einem Türsteher in das Gesicht. Als Resultat erteilte ihm die Polizei abermals einen Platzverweis. Die Beamten leiteten in diversen Fällen Strafverfahren wegen Widerstands, tätlichen Angriffs, Beleidigung, Landfriedensbruch, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Die Einsätze wurden den Angaben zufolge mit Bodycams gefilmt. Die Ermittlungen dauerten an. „Wir verurteilen jedwede Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten und alle anderen Einsatzkräfte aufs Schärfste.“