Zeugen können Notruf nicht wählen

Zeugen können Notruf nicht wählen: Funkloch an der Unfallstelle - Autofahrer stirbt

Oranienburg - Ein Autofahrer starb am Freitagabend zwischen Gransee und Fürstenberg (Landkreis Oberhavel) in Brandenburg. In den Unfall waren auch zwei Lastwagen verwickelt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Beide Lkw-Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen sei der Unfall bei einem Überholvorgang passiert, dabei seien ein Lkw und der Pkw ...

02.11.2019, 14:44
Einsatzkräfte der Feuerwehr räumen eine Unfallstelle auf der Bundesstraße 96. Bei dem Unfall am Freitagabend zwischen Gransee und Fürstenberg ist ein Autofahrer tödlich verunglückt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr räumen eine Unfallstelle auf der Bundesstraße 96. Bei dem Unfall am Freitagabend zwischen Gransee und Fürstenberg ist ein Autofahrer tödlich verunglückt. dpa-Zentralbild

Ein Autofahrer starb am Freitagabend zwischen Gransee und Fürstenberg (Landkreis Oberhavel) in Brandenburg. In den Unfall waren auch zwei Lastwagen verwickelt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Beide Lkw-Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen sei der Unfall bei einem Überholvorgang passiert, dabei seien ein Lkw und der Pkw zusammengestoßen.

Nach übereinstimmenden Medienberichten wollten an dem Unfall Beteiligte und Ersthelfer den Notruf 112 wählen. Das habe sich jedoch schwierig gestaltet, da es an der Unfallstelle ein Funkloch gebe. Ein Zeuge habe erst mehrere hundert Meter entfernt auf einer Anhöhe Kontakt zu den Rettungskräften herstellen können, wie rbb24.de berichtet. „Es war ein Moment der absoluten Hilfslosigkeit“, wird einer der beteiligten Lkw-Fahrer zitiert. (dpa/mz)