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Inflation in Sachsen-Anhalt Bei diesen Produkten steigen die Preise - und diese werden billiger

Die Inflation sorgt noch immer für steigende Preise in Sachsen-Anhalt. Aber bei einigen Produkten können Verbraucher jetzt auch aufatmen. Wir verraten, welche das jeweils sind.

01.07.2024, 11:47
Die Verbraucherpreise sind im Juni in Sachsen-Anhalt gestiegen.
Die Verbraucherpreise sind im Juni in Sachsen-Anhalt gestiegen. Foto: Marijan Murat/dpa

Halle/dpa/DUR. - Lebensmittel, Kleidung und alkoholfreie Getränke: In Sachsen-Anhalt sind Inflationsrate bzw. Teuerung im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um durchschnittlich 2,6 Prozent gestiegen. Bei anderen Produkten sanken die Kosten deutlich.

Sachsen-Anhalt: Diese Produkte werden deutlich teurer

Vor allem die Kosten für Bekleidung und Schuhe (+3,5 Prozent) sowie für alkoholische Getränke und Tabakwaren (+4,8 Prozent) erhöhten sich, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Auch Lebensmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 1,6 Prozent. Grund dafür sei der steigende Preis für Speisefette und Öle (+11,7 Prozent) sowie für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+6,6 Prozent), so die Behörde.

Sachsen-Anhalt: Preise für Energie, Fisch und Eier sinken

Dagegen sanken die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe im Vergleich zum Vorjahresmonat um vier Prozent. Ohne den dämpfenden Effekt durch die Energiepreise hätte die Inflation in Sachsen-Anhalt im Juni bei 3,3 Prozent gelegen, so das Statistikamt. Auch einige Lebensmittel wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (-2,1 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (-3,9 Prozent) wurden preiswerter.

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Sachsen-Anhalt: Gemüse und Strom teurer, Obst und Gas billiger

Gegenüber dem Vormonat Mai erhöhten sich damit die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent, wie das Landesamt weiter mitteilte. Teuerungen im Vergleich zum Mai bei Gütern für Sport, Camping und Erholung (2,7 Prozent) sowie Gemüse (0,5 Prozent) stünden Rückgängen bei Kraft- und Schmierstoffen für Fahrzeuge (-3,6 Prozent) sowie Obst (-2,1 Prozent) gegenüber.

Auch Fleisch und Fleischwaren waren im Juni durchschnittlich um 0,6 Prozent günstiger als noch im Mai. Gas (-0,5 Prozent) und Heizöl (-2,0 Prozent) konnten günstiger als im Vormonat erworben werden. Strom war um 0,2 Prozent teurer.