Ukraine-KriegHallesche Kammerchefs: „Wort ,Frieden' kommt in der Debatte kaum vor“

Hallesche Kammern fordern in einer Anzeige von der Bundesregierung mehr Engagement für Beendigung des Ukraine-Krieges. Heftig kritisiert wird die deutsche Energiepolitik. FDP-Abgeordneter Marcus Faber widerspricht.

Von Steffen Höhne 27.11.2022, 17:09
In der ukrainischen Stadt Swjatohirsk bereitet ein  Mann  eine Mahlzeit neben einem durch Beschuss beschädigten Wohnhaus zu.
In der ukrainischen Stadt Swjatohirsk bereitet ein Mann eine Mahlzeit neben einem durch Beschuss beschädigten Wohnhaus zu. Andriy Andriyenko/AP/dpa

Halle/MZ - Da haben die Chefs der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) und der Handwerkskammer Halle tief in die Geldschatulle ihrer Häuser gegriffen: Gemeinsam mit der IHK Gießen-Friedberg (Hessen) und IHK Cottbus (Brandenburg) veröffentlichten sie am Samstag eine ganzseitige Anzeige in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit der Überschrift: „Gesellschaft und Wirtschaft brauchen Frieden“. Mit der ungewöhnlichen und kostspieligen Aktion wollen die Kammern unter anderem folgende Botschaft an die Bundesregierung senden: Diese solle sich aktiver für ein Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen. Wörtlich heißt es: „Wenn nicht über Frieden gesprochen wird, bleibt er schlicht unerreichbar.“

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