Debatte zur Geschäftsordnung

Sind Videokonferenzen bald auch im Seeland möglich?

Bürgermeisterin Meyer: Kommunalaufsicht fordert Änderungen, die den Umständen der Pandemie geschuldet sind.

Von Regine Lotzmann
Skype, Teams, Jitsi, GoToMeeting - für Audio- und Videokonferenzen gibt es jede Menge Software.
Skype, Teams, Jitsi, GoToMeeting - für Audio- und Videokonferenzen gibt es jede Menge Software. (Foto: dpa, Jitsi)

Seeland/MZ - In der Stadt Seeland soll die Geschäftsordnung geändert werden. Darüber berieten die Mitglieder des Hauptausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung. „Es gibt einige Änderungen durch die Kommunalaufsicht - keine wesentlichen“, erklärte Seeland-Bürgermeisterin Heidrun Meyer (parteilos). So gehe es in dem Papier - geschuldet der Corona-Pandemie - etwa um die Durchführung von Videokonferenzen. Hier wurden einige Ausführungen geändert.

Ein weiterer Punkt, auf den die Bürgermeisterin Wert legt, ist, dass, wer nicht an der Sitzung teilnehmen kann oder später kommt, dies im Vorfeld anzuzeigen habe. „Auch wenn man die Sitzung vorzeitig verlassen möchte, hat man den Vorsitzenden darüber zu unterrichten.“

Mario Lange (BIG Seeland) wollte wissen, welches Videokonferenz-System für das Seeland angedacht sei. „Wir sind da noch ganz am Anfang“, wies Heidrun Meyer auf das Wirken der Digitalisierungsgruppe hin, die eng mit Aschersleben zusammenarbeite. Denn die Erfahrungen der Nachbarn sollen mit einfließen.

So erfolge gerade auch eine Bestandsaufnahme. „Es gibt Probleme im Rathaus mit den elektrischen Leitungen“, sprach die Bürgermeisterin davon, dass es früher einmal Wohnungseinheiten waren.

Also erst der Ist-Zustand. „Welche Baumaßnahmen müssen vorher durchgeführt werden, damit wir die technischen Voraussetzungen haben?“, nannte sie die anstehenden Fragen. Und meinte: „Vielleicht können wir schon im nächsten Stadtrat berichten.“

Der Hauptausschuss sprach sich bei einer Enthaltung für die Änderung der Geschäftsordnung aus. Der endgültige Beschluss fällt im Stadtrat am 20. Juli.