Umwelt-, Brand-, Katastrophenschutz

Salzlandkreis will mit Vertretern des DLR kooperieren: Gemeinde Arbeitsgruppe am Flughafen Magdeburg-Cochstedt

Cochstedt - Der Salzlandkreis wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der Entwicklung des Flughafens Cochstedt zum Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme unterstützen. Das sicherte Landrat Markus Bauer den DLR-Verantwortlichen bei einem Vor-Ort-Termin ...

31.07.2020, 09:56

Der Salzlandkreis wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der Entwicklung des Flughafens Cochstedt zum Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme unterstützen. Das sicherte Landrat Markus Bauer den DLR-Verantwortlichen bei einem Vor-Ort-Termin zu.

Ein erster Schritt ist laut einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung die Gründung einer Arbeitsgruppe. Die soll regelmäßig zusammenkommen, „um für einzelne Vorhaben des DLR von Beginn an beratend zur Seite zu stehen“, heißt es in der Mitteilung.

So sollen unnötige Verzögerungen vermieden werden. Denn auch wenn das Landesverwaltungsamt zuständig ist für die Luftfahrt, so ist der Salzlandkreis Genehmigungsbehörde zum Beispiel für geplante Bauprojekte am Flughafen, für Umweltbelange sowie für den Brand- und Katastrophenschutz.

Die Leitung der Arbeitsgruppe auf Seiten des Landkreises übernimmt Landrat Markus Bauer. DLR-Zentrumsleiter Jean Daniel Sülberg sagte: „Es gibt viele Anknüpfungspunkte.“

Die enge Begleitung durch den Landkreis sei wichtig für die komplexen Prozesse und Verfahren, die in Cochstedt neu aufgebaut und erforscht werden sollen. Auch in Bezug auf die Beteiligung der Bürger im Salzlandkreis sowie geplante Forschungsvorhaben wollen Salzlandkreis und DLR eng zusammenarbeiten.

Hier kann sich der Landrat vor allem weitere innovative Ansätze zur Daseinsvorsorge im Salzlandkreis und darüber hinaus vorstellen. Dafür stellte Markus Bauer auch Kontakt zu Markus Holz von der hiesigen Hochschule Anhalt her. (mz)