Innenstadt

Neuer Parkplatz Johannistraße Nienburg Saale: Hier dürfen bald auch Wohnmobile parken

Nienburg - Bis Mitte August, so sieht es die derzeitige Planung vor, soll der Parkplatz an der Johannistraße in Nienburg fertig sein. So zumindest heißt es aus dem Rathaus.

Von Andreas Braun

Bis Mitte August, so sieht es die derzeitige Planung vor, soll der Parkplatz an der Johannistraße in Nienburg fertig sein. So zumindest heißt es aus dem Rathaus.

Der Parkplatz wird über 29 Plätze verfügen, es sei denn, ein Wohnmobil parkt dort. Das größere Fahrzeug beansprucht dann zwei Plätze. Möglich ist das, so war der Plan ausgelegt, um Reisenden, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, eine Möglichkeit zum Rasten zu geben.

Der Parkplatz wird zwei Zugänge haben. Einmal die Zufahrt von der Johannistraße und zum anderen einen Zugang von der Schlippe, die links neben dem Areal ist und eine Verbindung zum Supermarkt an der Adolf-Meyer-Straße schafft. Das Areal wird von Hecken und Bäumen begrünt und an drei Seiten von einer Bruchsteinmauer umfasst.

Es gibt eine Verbindung zum Supermarkt an der Adolf-Meyer-Straße in Nienburg

Bei der Freifläche handelt es sich um Stadteigentum. Hier standen einst Häuser, die allerdings marode und einsturzgefährdet waren. Der Bau der Häuser Johannistraße 7 und 8 datiert aus dem Jahr 1749. Einst gehörte das Haus Nummer 8 zu einem Stift, hatte einen kirchlichen Ursprung, so die Informationen aus der Stadtverwaltung.

Doch die meiste Zeit wurden beide Grundstücke als Bauernhof genutzt. Bei dem Alter von 269 Jahren bedurfte es vieler Gespräche mit dem Denkmalschutz, um zu einem Ergebnis zu kommen. Das bezog sich auch nach dem Abriss der Häuserruinen auf einen Teil der Mauer, die zunächst stehen geblieben war, aber dennoch eine Gefahr darstellte.

In Gesprächen mit dem Amt für Denkmalschutz konnte eine Einigung erreicht werden, denn die Mauer war marode und direkt neben ihr verläuft ein Weg zum Einkaufsmarkt.

Darum durfte sie schließlich abgetragen werden. Später soll aber ein Teil wieder errichtet werden, der an die einstigen Gebäude erinnert. Die Höhe der Bruchsteinmauer als gestalterisches Element wird 50 bis 80 Zentimeter betragen. (mz)