Saisonstart für Schwimmbad in Nienburg

Jetzt kann der Sommer kommen

Am 19. Juni soll geöffnet werden. Wieviel Tage es brauchte, bis das Schwimmbecken gut gefüllt war.

Von Thomas Weißenborn
Bürgermeisterin Susan Falke (links) und Susann Gerstner  im Schwimmbad Nienburg, das am Samstag, 19. Juni, eröffnet werden soll.
Bürgermeisterin Susan Falke (links) und Susann Gerstner im Schwimmbad Nienburg, das am Samstag, 19. Juni, eröffnet werden soll. (Foto: Thomas Weißenborn)

Nienburg - „Fünf Tage lang haben wir jetzt das Wasser in das große Becken einlaufen lassen. Jetzt müssen noch einige chemische Substanzen hinein und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes müssen ihre obligatorischen Prüfungen vornehmen - dann kann es losgehen“, sagt Nienburgs Bürgermeisterin Susan Falke (parteilos). Geplant ist die Eröffnung des Schwimmbades am übernächsten Samstag, 19. Juni.

Vor wenigen Tagen stand die Bürgermeisterin gemeinsam mit Susann und Uwe Gerstner vom Förderverein Schwimmbad Nienburg in der Freizeiteinrichtung. Letzte Absprachen wurden getroffen, damit der geplanten Eröffnung nichts mehr im Wege steht. „Von unserer Seite ist alles getan worden. Jetzt kann der Sommer kommen“, sagt Susan Falke.

„Unser Verein hat bei Gestaltung und Umsetzung aller Projekte große Freiheiten“

Sie lobt bei dieser Gelegenheit das Engagement des Fördervereins, dessen Mitglieder am vergangenen Wochenende letzte Malerarbeiten im Sanitärbereich vorgenommen haben, nachdem dort neue Fenster eingebaut worden sind. Was sich seit Gründung des Fördervereins Schwimmbad Nienburg alles getan hat, kann sich sehen lassen. Die Optik des Gebäudes hat sich vom DDR-Charme in ein neues, farbenfrohes Gewand geändert. Der Zaun samt Tor wurde ebenfalls erneuert. Ein großes Sonnensegel auf der Terrasse bietet Besuchern ausreichend Schatten, ein Spielplatz ist entstanden, ein Trampolin wurde aufgestellt, eine Fläche auf der Terrasse mit Blumen bepflanzt.

„Damit bleibt, was ist“ heißt das Motto, aus dem die Mitglieder des Fördervereins ihre Motivation ziehen, erklärt Susann Gerstner. Sie lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Nienburg und speziell mit Bürgermeisterin Susan Falke. „Unser Verein hat bei Gestaltung und Umsetzung aller Projekte große Freiheiten“, erklärt sie. Alles werde im Vorfeld detailliert besprochen. Das funktioniert nur, weil ein großes gegenseitiges Vertrauen herrscht, ergänzt ihr Ehemann Uwe Gerstner.

Dass das Schwimmbad jetzt eröffnet wird, ist sehr wichtig, sagt Susann Gerstner. Erstens, weil wegen Corona ein Urlaub in der Ferne noch ungewiss sei und zweitens, weil sich viele Einwohner gar keine weiten Reisen leisten können. Da sei das Schwimmbad, gerade in den großen Ferien, eine gute Alternative. (mz)