17-Milliarden-Investition in Chipfabrik

Wirtschaftsforscher: „Ausstrahlung der Intel-Ansiedlung eher gering“

Die Auswirkungen der geplanten Intel-Chipfabrik in Magdeburg werden laut Wirtschaftsforscher Ragnitz überschätzt. Er begründet das am Beispiel Dresden.

Von Steffen Höhne 28.03.2022, 09:03
Eine Computergrafik zeigt die in Magdeburg geplante Chipfabrik des US-Konzerns Intel.
Eine Computergrafik zeigt die in Magdeburg geplante Chipfabrik des US-Konzerns Intel. Intel Corporation/dpa

Magdeburg/MZ - Joachim Ragnitz ist Vize-Chef des Ifo-Instituts in Dresden und wohnt in Bitterfeld-Wolfen. Kaum ein Ökonom kennt die ostdeutsche Wirtschaft so gut wie er. Die Ansiedlung der Intel-Chipfabrik in Magdeburg ist nach seiner Einschätzung für die Landeshauptstadt ein „Glücksfall“.  Er ist aber skeptisch, dass die Investition grundlegend die Wirtschaft des Landes verändern kann. Mit  MZ-Redakteur Steffen Höhne sprach er über die Gründe.

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