Waldbrand in Sachsen-Anhalt

„Das ist heftig“ - So erleben Feuerwehrleute im Harz den Kampf gegen die Flammen

Trotz des massiven Aufgebots an Mensch und Material sind die Feuerwehrleute im Harz nahe Schierke noch immer gefordert. Auch nach vier Tagen ist der Brand nicht kleiner geworden. Vor Ort ist man sich einig: Soll es künftig nicht zu weiteren Katastrophen kommen, muss sich etwas ändern.

Von Max Hunger Aktualisiert: 07.09.2022, 13:27
Nur dank des Einsatzes von Löschflugzeugen und Löschhubschraubern kann der Waldbrannt nahe Schierke im Zaum gehalten werden.
Nur dank des Einsatzes von Löschflugzeugen und Löschhubschraubern kann der Waldbrannt nahe Schierke im Zaum gehalten werden. Foto: IMAGO/Martin Wagner

Schierke/MZ - Zwei majestätische Vögel - gleich gehen die beiden Löschflugzeuge in den Sinkflug. Als ihr Schatten über den Bergkamm gleitet, ergießt sich eine weiße Wolke über die verkohlten Baumwipfel. 12.000 Liter Wasser entladen die Piloten über die glimmenden Fichten hier am Harzer Königsberg unweit von Schierke. Kaum drehen die Flugzeuge ab, lädt ein Löschhubschrauber seine nasse Fracht über dem Wald ab. Dann noch einer. Und noch einer. Im Takt weniger Sekunden beharken sie den schwelenden Brand. „Wir versuchen, das Feuer niederzukämpfen“, sagt Feuerwehrmann Stefan Käthner, während er vom gegenüberliegenden Hang aus das Treiben am Himmel beobachtet. Dann deutet er auf die dunkelgrauen Rauchschwaden, die zwischen den Kiefern hervorquellen. Trotz aller Anstrengungen - das Feuer gibt sich noch nicht geschlagen.

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