Behörde empfiehlt

Vorerst keine Waffenscheine an AfD-Mitglieder in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts AfD sieht eine „pauschale Vorverurteilung“: Das Landesverwaltungsamt rät unteren Waffenbehörden, vorerst keine Waffenerlaubnisse an Mitglieder der in Teilen rechtsextremen Partei auszustellen. Grund ist ein laufender Rechtsstreit.

Von Jan Schumann 05.08.2022, 17:27
Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt rät, im Falle von AfD-Mitgliedern vorerst keine Waffenerlaubnisse mehr zu erteilen.
Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt rät, im Falle von AfD-Mitgliedern vorerst keine Waffenerlaubnisse mehr zu erteilen. (Foto: Sebastian Willnow/dpa)

Magdeburg/MZ - Mitglieder der in Teilen rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt sollen vorerst keine Waffenerlaubnisse mehr erteilt bekommen. So lautet eine Empfehlung des Landesverwaltungsamts an die unteren Waffenbehörden im Bundesland. Eine Sprecherin des Verwaltungsamts sagte der MZ am Freitag, es handele sich um eine Handlungsempfehlung für Behörden, solche Fälle vorerst ruhen zu lassen.

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