Tierschutz

Teure Leoparden: Einer Tiertrainerin aus Nebra geht wegen Raubkatzen das Geld aus

Seit drei Jahren ernährt Birgit Stache bei sich im Burgenlandkreis zwei Leoparden, die eigentlich nicht ihr gehören. Nun droht ihr finanzieller Ruin. Doch der Eigentümer ist tot. Und Erben wie Behörden ducken sich weg.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 22.06.2022, 17:11
Den Leoparden Troja kennt Birgit Stache seit seiner Geburt. Sein Bruder Paris, der im Nachbargehege lebt, ist schwer erkrankt.
Den Leoparden Troja kennt Birgit Stache seit seiner Geburt. Sein Bruder Paris, der im Nachbargehege lebt, ist schwer erkrankt. (Foto: Andreas Stedtler)

Großwangen/MZ - Der Blick von Paris spricht Bände. Der Leopard sieht müde aus, erschöpft und matt. Gerade hat Birgit Stache das Gitter seines Innengeheges geöffnet. Nun könnte das Raubtier eigentlich raus in die große Außenanlage - so wie sein jüngerer Bruder Troja im Gehege nebenan. Doch Paris, 19 Jahre alt, probiert nur kurz, sich aufzurichten. Dann sackt er wieder zusammen. „Der Tierarzt sagt, dass er einen Bandscheibenvorfall hatte“, erklärt Birgit Stache. Er bekomme bereits starke Schmerzmittel. „So schlimm wie heute war es bisher aber noch nie.“

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