Storchenhof in Loburg

Storchenhof Loburg: Einbeinige Storchendame Mathilda ist tot

Magdeburg/Loburg - Die einbeinige Storchendame Mathilda ist tot. Das Tier sei an einer Sepsis gestorben

13.10.2016, 09:19
Die einbeinige Storchendame Mathilda bekam im August in Magdeburg von Tierarzt Niels Mensing eine maßgefertigte Prothese angepasst.
Die einbeinige Storchendame Mathilda bekam im August in Magdeburg von Tierarzt Niels Mensing eine maßgefertigte Prothese angepasst. dpa-Zentralbild

Die einbeinige Storchendame Mathilda ist tot. Das Tier sei an einer Sepsis gestorben, teilte der Storchenhof Loburg auf seiner Internetseite mit. Mathilda hatte im August in einer Magdeburger Tierarztpraxis eine Prothese angepasst bekommen.

Der Storch hatte sich laut Storchenhof Loburg zuvor in Thüringen in einer Angelsehne verfangen - und so schwer am Bein verletzt, dass der Unterschenkel amputiert werden musste. In einer aufwendigen Prozedur war für das Tier eine Prothese hergestellt worden. Die Vogelschutzwarte mit dem Storchenhof in Loburg Sachsen-Anhalt kümmert sich seit Jahren um verletzte Störche. Die „Bild“-Zeitung berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe über den Tod von Mathilda. 

Außerdem sei um toten Vogel inzwischen ein Streit entfacht. Während der behandelnde Tierarzt den Körper des Storches würdevoll beerdigen will, fordert der Webcam-Betreiber Andreas Rzehak (54) aus dem thüringischen Görsbach den Körper des Vogels. Dieser würde ihn ausstopfen und dann in der Vogelschutzwarte ausstellen wollen. (mz/dpa)