Hinweis führt zu Disziplinarverfahren

Früherer MDR-Kontrolleur kassierte 60.000 Euro vom MDR

Sachsen-Anhalts Rechnungshofpräsident a. D. Ralf Seibicke verfasste Gutachten für den Sender - zu einem Stundensatz von 240 Euro. Das könnte ihn teuer zu stehen kommen.

Von Hagen Eichler und Kai Gauselmann Aktualisiert: 09.05.2022, 20:25
Ralf Seibicke bei seiner Verabschiedung im Februar 2015. Wenige Monate später unterschrieb er einen Vertrag mit dem öffentlich-rechtlichen Sender.
Ralf Seibicke bei seiner Verabschiedung im Februar 2015. Wenige Monate später unterschrieb er einen Vertrag mit dem öffentlich-rechtlichen Sender. Foto: Jens Wolf/dpa

Magdeburg/Halle - Als Kontrolleur haben ihn Behörden im Land gefürchtet - jetzt wird sein eigenes Finanzgebaren überprüft: Weil er Nebentätigkeiten nicht ordnungsgemäß angezeigt haben soll, könnte der frühere sachsen-anhaltische Rechnungshofpräsident Ralf Seibicke seine Beamtenpension verlieren. Eine Disziplinarklage von Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (CDU) ist beim zuständigen Dienstgerichtshof für Richter eingegangen. Das sagte ein Gerichtssprecher der MZ am Montag.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo MZ+

MZ+6 Monate für nur 5,99 €.

Aktionsabo

MZ+ 1 Jahr für nur einmalig 59€ statt 119,52€

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt kostenlos >> REGISTRIEREN<< und 7 Tage gratis lesen.