Corona-Pandemie

Sachsen-Anhalt plant Anschaffung eines Impfmobils

Das Innenministerium plant die Anschaffung eines Impfmobils. Das bestätigte das Haus von Ministerin Tamara Zieschang (CDU). Aus dem geplanten Corona-Sondervermögen sollen dafür rund 1,2 Millionen Euro investiert werden.

16.11.2021, 06:51 • Aktualisiert: 16.11.2021, 07:06
Ein Mitarbeiter im VW Werk Zwickau wird im neuen Impfmobil auf dem Betriebsgelände von Volkswagen Sachsen in Zwickau gegen das Coronavirus geimpft.
Ein Mitarbeiter im VW Werk Zwickau wird im neuen Impfmobil auf dem Betriebsgelände von Volkswagen Sachsen in Zwickau gegen das Coronavirus geimpft. Foto: dpa

Magdeburg/dpa/sa - Nicht die Menschen holen sich die Impfung ab, sondern die Impfung kommt zu den Menschen: Die Landesbediensteten aus Polizei und Verwaltung will die Landesregierung beim Gesundheitsschutz in Zukunft noch einfacher erreichen. Das Innenministerium plant die Anschaffung eines Impfmobils. Das bestätigte das Haus von Ministerin Tamara Zieschang (CDU). Aus dem geplanten Corona-Sondervermögen sollen dafür rund 1,2 Millionen Euro investiert werden.

Mit dem Impfmobil könne man flexibel in unterschiedlichen Dienststellen im Land ein Impfangebot unterbreiten, teilte das Innenministerium mit. "Ebenso ist eine Nachnutzung im Rahmen größerer polizeilicher Einsätze zur medizinischen Erstversorgung der Polizeibediensteten denkbar", sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Anschaffung soll im nächsten Jahr angeschoben werden. Bei entsprechender Ausstattung könne das Fahrzeug später auch als flexibles Arbeitsmedizinmobil genutzt werden.

Um für künftige Pandemien und Notlagen gerüstet zu sein, plant das Innenministerium im nächsten Jahr noch weitere Anschaffungen. So will die Ministerin für rund 3,4 Millionen Euro Notstromaggregate kaufen lassen. Damit sollen die Katastrophenschutzbehörden bei Stromausfällen kritische Infrastrukturen an Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie die Trinkwasserversorgung aufrecht erhalten können.

Insgesamt plant die Landesregierung ein Corona-Sondervermögen in Höhe von 1,95 Milliarden Euro. Die 60 Einzelmaßnahmen werden aktuell im Landtag beraten.