„Rache für Verletzte des G20"

„Rache für Verletzte des G20": Mutmaßliche Linksextremisten verüben Anschlag in Magdeburg

Magdeburg - Eine Gruppe mutmaßlicher Linksextremisten hat am späten Sonntagabend in Magdeburg einen Anschlag verübt.

11.07.2017, 08:20

Unbekannte haben Sonntagnacht in einem Autohaus in Magdeburg randaliert. Die Angreifer warfen Schaufenster mit Steinen ein und brachten Graffiti mit der Aufschrift „Solidarität mit den Gefangenen des G20“ und „Rache für die Verletzten des G20" an der Fassade an, wie die Polizeidirektion Magdeburg mitteilte. Außerdem zündeten sie laute Böller.

Die Polizei geht derzeit von einer Gruppe aus 10 bis 15 Angreifern aus und ermittelt wegen Landfriedensbruchs. Am Rande des G20-Gipfels in Hamburg kam es in den vergangenen Tagen und Nächten zu schweren Krawallen in der Hansestadt.

Der entstandene Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt. (dpa)