Protest

Pipeline lahmgelegt? Aktivisten ketten sich bei Halle an Rohren fest

Umweltaktivisten der „Letzten Generation“ aktivierten in Fienstedt (Saalekreis) nach eigener Aussage das Notfall-Absperrsystem einer Öl-Pipeline. Kam es zu einem Schaden?

Von Julius Lukas Aktualisiert: 05.05.2022, 19:02
"Letzte Generation"-Aktivisten Edmund Schultz sowie eine Mitstreiterin neben der Pipeline-Station bei Fienstedt
"Letzte Generation"-Aktivisten Edmund Schultz sowie eine Mitstreiterin neben der Pipeline-Station bei Fienstedt Foto: Marvin Matzulla

Fienstedt/MZ - - Sie wollen die Nutzung fossiler Brennstoffe in Deutschland beenden - und greifen dafür zu drastischen Mitteln: Zwei Umweltaktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben sich am Donnerstag in Fienstedt (Saalekreis) an einer Station der RRB-Ölpipeline von Rostock nach Böhlen zu schaffen gemacht - und diese nach eigener Aussage für mehrere Stunden lahmgelegt. „Seit heute morgen um 9 Uhr steht die RRB-Öl-Pipeline still“, verkündete die Protestbewegung in einer Online-Meldung. Dazu sei das Notfall-Absperrsystem aktiviert worden. Ob es tatsächlich zu einem Stillstand kam und ob ein Schaden entstanden ist, konnten am Donnerstagnachmittag weder Polizei noch das Chemieunternehmen Dow, das die Pipeline betreibt, sagen.

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