Corona in Sachsen-AnhaltNachfrage nach Therapien gestiegen: Folgen der Pandemie für Jugendliche jetzt erst sichtbar

Neue Daten zeigen: Die Corona-Einschränkungen haben Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt massiv psychisch beeinträchtigt, die Nachfrage nach Therapien wächst. Was Therapeuten, Psychiater und Politiker nun fordern.

Von Alexander Schierholz und Max Hunger 21.01.2023, 10:00
Der lange Schatten der Lockdowns: Die Nachfrage nach Therapien ist bei Kindern und Jugendlichen in Ostdeutschland seit der Pandemie um 83 Prozent gestiegen.
Der lange Schatten der Lockdowns: Die Nachfrage nach Therapien ist bei Kindern und Jugendlichen in Ostdeutschland seit der Pandemie um 83 Prozent gestiegen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Halle/MZ - Drei Jahre nach Beginn der Pandemie wird nun erst richtig klar, wie die Corona-Maßnahmen Kinder und Jugendliche psychisch beeinträchtigt haben. Insbesondere der Schulausfall während der Lockdowns habe bei vorbelasteten Kindern vermehrt zu Angststörungen, Magersucht und Depressionen geführt, sagte Dr. Mirko Döhnert, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle, der MZ. „Die Pandemie hat Öl ins Feuer gegossen“, so Döhnert.

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