Mehr Austausch geplant

Mehr Austausch geplant: Laschet und Haseloff werben für mehr Ost-West-Besuche

Dessau-Roßlau - Bei einem Besuch am Bauhaus Dessau hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für mehr Austausch zwischen den ost- und westdeutschen Bundesländern geworben. „Nutzt jetzt die Chance! Reist mal innerhalb Deutschlands! Reist an die Weltkulturerbestätten Sachsen-Anhalts!“, appellierte Laschet am Samstag an seine ...

Armin Laschet und Reiner Haseloff im Bauhaus Dessau im historischen Arbeitszimmer der Direktoren vergangener Epochen.
Armin Laschet und Reiner Haseloff im Bauhaus Dessau im historischen Arbeitszimmer der Direktoren vergangener Epochen. ZB

Bei einem Besuch am Bauhaus Dessau hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für mehr Austausch zwischen den ost- und westdeutschen Bundesländern geworben. „Nutzt jetzt die Chance! Reist mal innerhalb Deutschlands! Reist an die Weltkulturerbestätten Sachsen-Anhalts!“, appellierte Laschet am Samstag an seine Landsleute.

Im Umkehrschluss sollten auch die Sachsen-Anhalter - insbesondere Schulklassen - nach NRW kommen, um vor Ort mehr über die Unesco-Welterbestätten wie das Industriedenkmal Zollverein in Essen zu lernen.

Haseloff und Laschet werben für gegenseitige Ost-West-Besuche

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) pflichtete seinem Kollegen bei. Im 30. Jahr der Wiedervereinigung müsse man Signale und Akzente setzen und sich gegenseitig zeigen, was es im Land gebe, sagte Haseloff. Sachsen-Anhalt habe beispielsweise die größte Dichte an Unesco-Welterbestätten in ganz Deutschland. Auch das Bauhaus Dessau steht auf der Unesco-Liste.

Daneben zeigten sich die beiden CDU-Politiker über die verpflichteten Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten einig. Laschet betonte, dass es jedoch nur eine vorübergehende Lösung sein könne, die Kosten für die Tests auf den Rücken der Steuerzahlenden auszutragen.

NRW-Ministerpräsident Laschet zu Besuch in Sachsen-Anhalt

Nach dem Besuch am Bauhaus ging die Erkundungstour Laschets nach Wittenberg weiter. Dort wollte sich der CDU-Politiker am Abend die ebenfalls auf der Unesco-Liste stehende Schlosskirche anschauen, an deren Tür der Reformator Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel geschlagen haben soll. Auch ein Besuch des Lutherhauses war geplant.

Am Sonntag will der NRW-Chef außerdem den Naumburger Dom im Süden Sachsen-Anhalts besichtigen. Seit 2018 ist die Kathedrale ebenfalls eine Unesco-Welterbestätte. (dpa)