Staatsschutzverfahren in Halle

IS-Prozess gegen Leonora könnte ohne Publikum stattfinden

Mit nur 15 Jahren wanderte Leonora M. aus Sangerhausen nach Syrien aus und schloss sich den Terroristen des Islamischen Staats (IS) an. Ab Dienstag soll ihr in Halle der Prozess gemacht werden - wegen ihres jungen Alters könnte das Verfahren aber ohne Publikum und Presse stattfinden.

Von Jan Schumann 19.01.2022, 16:33 • Aktualisiert: 21.01.2022, 13:33
Sie schloss sich dem IS in Syrien an: Der Prozess gegen Leonora M. aus Sangerhausen könnte ab kommenden Dienstag ohne Öffentlichkeit stattfinden.
Sie schloss sich dem IS in Syrien an: Der Prozess gegen Leonora M. aus Sangerhausen könnte ab kommenden Dienstag ohne Öffentlichkeit stattfinden. Foto: AFP

Halle/MZ - Der Terrorprozess gegen die IS-Rückkehrerin Leonora M. aus Sangerhausen könnte unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts Naumburg am Mittwoch. Hintergrund sei das junge Alter der Angeklagten. Im Jahr 2015 war die damals 15-Jährige zum Islamischen Staat (IS) nach Syrien ausgereist und hatte sich dort der Terrororganisation angeschlossen.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo MZ+

MZ+ 6 Monate für nur 5,99 €.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt registrieren und 3 Artikel in 30 Tagen kostenlos lesen>> REGISTRIEREN<<