An der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt

Größer als Intel in Magdeburg: Protest gegen Mega-Industriepark in Mitteldeutschland

In Nordsachsen, direkt hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, ist das bislang größte Industriegebiet der Region geplant. Warum sich dagegen Widerstand regt.

Von Alexander Schierholz 29.07.2022, 11:36
Protestbanner gegen den "Star Park II" im Kabelsketaler Ortsteil Naundorf. Ein ähnliches Transparent könnte auch in Wiedemar (Nordsachsen) hängen, wo direkt an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt ein Mega-Industriepark geplant ist.
Protestbanner gegen den "Star Park II" im Kabelsketaler Ortsteil Naundorf. Ein ähnliches Transparent könnte auch in Wiedemar (Nordsachsen) hängen, wo direkt an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt ein Mega-Industriepark geplant ist. Foto: Dirk Skrzypczak

Halle (Saale) - Einen Überblick gewinnt man am besten mit etwas Abstand. In diesem Fall: sehr viel Abstand. Also ab in die Luft. Von oben sieht man: riesige Ackerflächen, wie schmale beige, braune und grüne Handtücher, durchzogen von ein paar Wegen. Links zwei Dörfer, rechts ein Dorf, die fast zu verschwinden scheinen, so klein sind sie im Vergleich zur Ackerwüste. Die Fläche, um die es geht, ist auf dem Luftbild rot markiert: 485 Hektar, das sind mehr als 600 Fußballfelder. Das also soll es werden: das sogenannte „Industrievorsorgegebiet“ in der Gemeinde Wiedemar, Kreis Nordsachsen, gleich hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.

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