Adelsfamilie

Die Bismarcks in der Altmark: Seht her, wir sind wieder da

Die Flucht 1945 aus den angestammten Schlössern wirkte wie das Ende einer langen Geschichte - doch es kam anders. Jetzt feiert die Familie eine 750 Jahre alte Urkunde.

Von Hagen Eichler 21.05.2022, 07:00
Die 19. Generation auf Schloss Döbbelin: Alexander von Bismarck vor dem zurückerworbenen Familiensitz.
Die 19. Generation auf Schloss Döbbelin: Alexander von Bismarck vor dem zurückerworbenen Familiensitz. Foto: Andreas Stedtler

Döbbelin - Ferdinand? Georg-Friedrich? Karl-Alexander? In einer großen Familie wie dieser gerät mancher auf schwankenden Grund, soll er einen weitläufig Verwandten zuordnen. Zum Glück haben die Bismarcks seit jeher ein bewährtes Hilfsmittel: Sie vergeben Ordnungszahlen. „Ich bin Nummer 623“, sagt Alexander von Bismarck fröhlich im Salon seines altmärkischen Schlosses Döbbelin. Bald werden die Stammbaumnummern wieder gute Dienste leisten: Anfang Juni versammelt sich die Adelssippe hier zu einem großen Familientag. Der 72-Jährige ist Gastgeber – und wie schnell kann man den Überblick verlieren, wenn von 150 angemeldeten Gästen nahezu jeder Bismarck heißt!

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