Wissenschaft

Dem Coronavirus auf der Spur: So wollen Forscher aus Halle Veranstaltungen sicherer machen

Die Kulturbranche hat in der Pandemie gelitten. Dabei sind Konzerte, Theater und Kino auch in solchen Zeiten möglich, sagen Experten der Universitätsmedizin. Wie genau, das haben sie jetzt mit einem ungewöhnlichen Versuch in der Oper der Saalestadt untersucht.

Von Matthias Müller 22.03.2022, 20:00
Felix Hehnen, Mitarbeiter der Berliner Charité, überprüft den Versuchsaufbau im Opernhaus in Halle.
Felix Hehnen, Mitarbeiter der Berliner Charité, überprüft den Versuchsaufbau im Opernhaus in Halle. Foto: Silvio Kison

Dass es kein normaler Abend wird, ist schon auf den ersten Blick klar: 100 schwarze Eimer und eine Handvoll Plastikpuppen besetzen einen Teil der roten Sessel in der Oper Halle, ein Generator brummt am Rand des Saals leise vor sich hin – und zwischen den Reihen bläst ein Gerät deutlich sichtbar weißen Dampf in die Luft. Das ist in diesem Fall bloß ein Verteiler mit einer Lösung aus Kochsalz und Wasser. Hier könnte aber genauso gut ein Mensch sitzen, der mit Corona infiziert ist und eine mit Viren versetzte Wolke aus Aerosolen in die Luft atmet. Diese kleinen Schwebeteilchen bergen die Gefahr, die Erkrankung auf andere Besucher zu übertragen.

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