Jede fünfte Handwerksleistung schwarz bezahlt

Corona-Schub für die Schwarzarbeit: Firmen in Sachsen-Anhalt beklagen mangelnde Kontrolle

Schließungen in der Pandemie haben Friseure und Messebauer teils in die Schattenwirtschaft getrieben, einige sind dort geblieben. Warum es an Kontrollen fehlt.

Von Max Hunger 29.03.2022, 15:58
Die Schwarzarbeit hat in der Pandemie einen Schub bekommen: Laut Schätzungen der HWK wird jede fünfte Handwerkerleistung in Sachsen-Anhalz inzwischen "bar auf Tatze" gezahlt.
Die Schwarzarbeit hat in der Pandemie einen Schub bekommen: Laut Schätzungen der HWK wird jede fünfte Handwerkerleistung in Sachsen-Anhalz inzwischen "bar auf Tatze" gezahlt. Foto: imago images/photothek

Halle/MZ - Die Not im Lockdown trieb sie in die Schwarzarbeit, nun verharren viele dort: Wirtschaftsexperten warnen vor einem Boom der Schattenwirtschaft durch die Folgen der Corona-Pandemie in Sachsen-Anhalt. „Es ist katastrophal. Einige wurden nach Hause geschickt, sie kommen nicht wieder“, sagte Dirk Neumann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Halle (HWK), der MZ. Er schätzt, dass inzwischen bis zu einem Fünftel aller Handwerksarbeiten im Land schwarz erledigt werden. „Durch die Pandemiefolgen wird das noch schlimmer werden“, glaubt Neumann.

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