Saalekreis mit höchstem Wert im Land

Corona in Sachsen-Anhalt: Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 1,4

Eine junge Frau aus Wernigerode zeigt in einem Café am Markt ihren negativen Coronatest vor.
Eine junge Frau aus Wernigerode zeigt in einem Café am Markt ihren negativen Coronatest vor. (Foto: dpa/Symbol)

Magdeburg/dpa - In Sachsen-Anhalt hat das aktuell geringe Corona-Infektionsgeschehen laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) etwas zugelegt. Das RKI wies am Freitagmorgen 1,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche aus. Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz leicht darunter bei 1,3. Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 4 neue Infektionen gemeldet. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es nicht.

In 6 der 14 Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 0. Den höchsten Wert hatte der Saalekreis mit 5,4.

Sachsen-Anhalt ist damit gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern (1,4) das Bundesland mit dem geringsten Infektionsgeschehen in Deutschland. Für Sachsen wurde der Wert am Freitagmorgen mit 1,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche angegeben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug laut RKI 5,5. Binnen 24 Stunden wurden demnach 949 neue Corona-Fälle und 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.