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Kohleausstieg in Mitteldeutschland

1,2 Milliarden Euro und hunderte neue Jobs: Neues Großforschungszentrum für Chemiedreieck

Das Forschungszentrum CTC Chem-Resilienz will an nachhaltigen Rohstoffen für die Chemie arbeiten. Die Standorte werden auf Sachsen und Sachsen-Anhalt verteilt. Was genau geplant ist.

Von Steffen Höhne Aktualisiert: 29.09.2022, 14:54
Am Chemiestandort Leuna wird derzeit die weltgrößte Bio-Raffinerie gebaut.
Am Chemiestandort Leuna wird derzeit die weltgrößte Bio-Raffinerie gebaut. Foto: Jan Woitas/dpa

Halle/MZ - Im mitteldeutschen Chemiedreieck soll ein milliardenteures Großforschungszentrum mit mehreren hundert Mitarbeitern entstehen. Das Projekt CTC Chem-Resilienz will eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse etablieren. Laut Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) wird das Vorhaben „einen elementaren Beitrag bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes leisten und die Versorgung wichtiger Industriezweige sicherstellen.“ Schwerpunkt werde vor allem der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz in der Chemie. Haseloff sieht die Investition auch als Signal für die Chemiebranche, die aktuell unter hohen Energiepreisen leidet. „Wir gehen gemeinsam in die Zukunft“, so Haseloff.

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