Störender Fluglärm

Störender Fluglärm: Was ein Büro betroffenen Gemeinden empfiehlt

Leuna - „Die Überflüge durch die Frachtaktivitäten des Flughafens Leipzig/Halle sind störend. Die Bürger heben zu Recht die Finger.“ Zu diesem Urteil kam Michael Hofmann in der jüngsten Sitzung des Leunaer Bauausschusses. Dort stellt der Mitarbeiter eines von der Stadt beauftragten Ingenieurbüros die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Fluglärm ...

Von Robert Briest
Ein Flugzeug im Landeanflug. dpa

„Die Überflüge durch die Frachtaktivitäten des Flughafens Leipzig/Halle sind störend. Die Bürger heben zu Recht die Finger.“ Zu diesem Urteil kam Michael Hofmann in der jüngsten Sitzung des Leunaer Bauausschusses. Dort stellt der Mitarbeiter eines von der Stadt beauftragten Ingenieurbüros die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Fluglärm vor.

Konkret ging es darum, einen geeigneten Standort für eine dauerhafte Fluglärmmessung in der Kommune zu finden, die offiziell komplett außerhalb der Schutzzonen um den Flughafen liegt, an die etwa der Anspruch auf passiven Schallschutz gebunden ist. Gleichwohl erreichten die Stadt immer wieder Beschwerden von Anwohnern über die Lärmbelästigung.

Einrichtung eines Messpunktes in Dölkau

In der Untersuchung nahm das beauftragte Büro nun jeweils über mindestens zwei Wochen Messungen in der Gartenstadt Leuna, am Dorfplatz in Zöschen und im Schlosspark Dölkau vor. Sowohl in Leuna als auch in Zöschen hätte sich gezeigt, dass die Anwohner durch den Lärmpegel in ihrer Nachtruhe gestört sind, resümierte Hofmann.

Dauerhaft am sinnvollsten sei jedoch die Einrichtung eines Messpunktes in Dölkau. Dort hatten die Untersuchungen im Schnitt 66 Überflüge pro Nacht ergeben. Diese verursachten in der Spitze einen Lärmpegel von bis 55 Dezibel, führte er aus. (mz)