die gemeinde hofft

Dow will sich auf Kerngeschäft konzentrieren - Bringt das frischen Wind für den Chemiepark Schkopau?

Der bisherige Eigentümer Dow prüft, sich von allem zu trennen, was nicht seinem Kerngeschäft dient. Bei Firmen und der Gemeinde Schkopau weckt das Hoffnungen.

Von Robert Briest 17.09.2021, 20:00 • Aktualisiert: 17.09.2021, 22:07
Am Standort Schkopau gibt es jetzt 27 Anrainer.
Am Standort Schkopau gibt es jetzt 27 Anrainer. (Foto: imago/Steffen Schellhorn)

Schkopau/MZ - Dem Chemiestandort könnte die größte Veränderung des laufenden Jahrhunderts bevorstehen. Der US-Konzern Dow, der nach der Wende das gesamte Areal der Buna-Werke übernommen hatte, erwägt derzeit, sich von allen Bereichen jenseits seines Kerngeschäfts zu trennen. Dies bestätigte das Unternehmen auf MZ-Anfrage. Auch an den Standorten Böhlen, dort betreibt Dow den Cracker zur Aufspaltung des Erdöls in seine Bestandteile, und Stade könnte sich der Konzern bald von Infrastruktur und Logistik trennen. In Mitteldeutschland arbeiten in diesem Bereichen etwa 450 der 1.500 Dow-Beschäftigten.

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