Bioraffinerie von UPM

Corona bremst 550-Millionen-Euro-Investition in Leuna

Ein finnischer Konzern will aus Holz grüne Chemikalien für die Kunststoff- und Reifenproduktion gewinnen. Doch der Produktionsstart verschiebt sich. Gearbeitet wird am Standort dennoch schon.

Von Robert Briest 05.02.2022, 17:00
Geschäftsführer Michael Duetsch (l.) mit den Laborchefs Konrad Gebauer und Rico Hampel (r.)
Geschäftsführer Michael Duetsch (l.) mit den Laborchefs Konrad Gebauer und Rico Hampel (r.) Foto: Robert Briest

Leuna/MZ - Der Gaschromatograph verrichtet bereits seine Arbeit. Der Roboter untersucht die Proben, die in Miniampullen unter ihm stehen. Er ist Teil der Analyse, mit der der finnische Konzern UPM künftig die Qualität seiner Produkte am Standort Leuna untersuchen will. Der Roboter steht in den bereits einsatzfähigen Laboren, die Rico Hampel, Leiter der Analyseabteilung, und Konrad Gebauer, zuständig für Prozessentwicklung, mit ihren Kollegen im vergangen Jahr geplant und aufgebaut haben. Im Dezember sollte eigentlich Einweihung mit dem Ministerpräsidenten gefeiert werden, doch die Festivität entfiel wegen der Pandemie.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo MZ+

MZ+6 Monate für nur 5,99 €.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt MZ+ kennenlernen und 3 Tage >>testen<<.