Red-Bull-Arena

Red-Bull-Arena: Stadt Leipzig will Parkhaus am Stadion bauen

Leipzig - Die Stadt Leipzig will nach Aufstieg von RB Leipzig in die Bundesliga ein Parkhaus an der Red-Bull-Arena bauen lassen.

23.06.2016, 09:59

Die Stadt Leipzig will mit dem Bau eines Parkhauses und weiteren Veränderungen  die Park- und Verkehrssituation rund um die Red-Bull-Arena verbessern. Das berichtet die Leipziger Volkszeitung in der Onlineausgabe.

Nach dem Aufstieg von RB Leipzig in die 1. Bundesliga wird mit deutlich mehr Besuchern in der Red-Bull-Arena gerechnet. Insgesamt werden statt 35.000 Gästen etwa 10.000 mehr erwartet.

Leipzig will dem drohendem Verkehrskollaps entgegenwirken. Ziel: Mehr Parkplätze und weniger Verkehr. Mit dem Bau eines Parkhauses mit bis zu 1.500 Stellplätzen wäre Abhilfe geschaffen. Ein privater Investor könnte laut Michael Jana, Chef des Leipziger Verkehrs- und Tiefbauamts, auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmstadions ein Parkhaus realisieren. Im Stadionumfeld gebe es zwar einige Parkflächen, diese reichen aber für den erwarteten Ansturm nicht aus.

Zugeständnisse an RB Leipzig wegen Stadion-Neubaus?

Zudem wolle die Stadt die Park & Ride-Flächen deutlich ausbauen. An den Zufahrtsstrecken solle zudem besser auf die Möglichkeiten hingewiesen werden. So könne man den Autoverkehr im Zentrum verringern.

Für die Anwohner des Waldstraßenviertels verspricht das Leipziger Verkehrskonzept Entlastung. Im Parkhaus könnte es Stellplätze für die Anwohner geben, ebenso seien bis 2017 Parkbuchten für das Anwohnerparken geplant.

Der Vorstoß der Stadt ist ein klares Zeichen an den künftigen Erstligaclub aus Leipzig. Das Gerücht, RB Leipzig wolle ein neues Stadion außerhalb der Stadt bauen, hält sich hartnäckig. Ein Wegzug der Rasenballer wäre ein Rückschlag für die Stadt, die dann wieder ein bundesligareifes Stadion ohne Bundesliga-Fußball hätte. Ob RB sich mit der Parkhaus-Idee zum Bleiben überreden lässt, ist ungewiss. Ein Statement von RB Leipzig gibt es bislang nicht. (mz/ts)