Cyberangriff auf die Spread Group

Adress- und Vertragsdaten von Kunden, Partnern, Mitarbeitern und externen Dienstleistern betroffen

Wer kreativ ein wenig begabt ist, kann etwa über Plattformen wie Spreadshirt eigene Designs auf T-Shirts verkaufen. 
Wer kreativ ein wenig begabt ist, kann etwa über Plattformen wie Spreadshirt eigene Designs auf T-Shirts verkaufen.  Foto: Spreadshirt

Leipzig/MZ - Die Spread Group, am besten bekannt durch das "Spreadshirt" wurde das Ziel eines organisierten Cyber-Angriffs, der mit hoher krimineller Energie durchgeführt worden ist. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Den Unbekannten gelang es, die hohen Sicherheitsstandards zu überwinden und Zugriff auf interne Daten zu erlangen. Betroffen sind unter anderem Adress- und Vertragsdaten von Kunden, Partnern, Mitarbeitern und externen Dienstleistern.

Darüber hinaus sind die Bezahldaten von einem kleinen Teil der Kunden kompromittiert, die per Banküberweisung bei Spreadshirt, Spreadshop oder TeamShirts bezahlt oder hierüber eine Erstattung erhalten haben. Von allen anderen Kunden sind nach aktuellem Ermittlungsstand keine Kontoinformationen auf den gehackten Servern gespeichert gewesen.

Bankverbindungen und PayPal-Adressen betroffen

Des Weiteren sind Bankverbindungen und PayPal-Adressen derjenigen Partner betroffen, die von der Spread Group Provisionen erhalten.

Die Spread Group hat bereits alle Betroffenen proaktiv angeschrieben und auf diesen Vorfall hingewiesen. Vorsorglich wird allen empfohlen, ihr Passwort für ihre Accounts bei uns zu ändern.
Der IT-Krisenstab des Unternehmens arbeitet gemeinsam mit externen Cyber-Security-Spezialisten den Vorfall derzeit systematisch auf. Die Ermittlungsbehörden wurden bereits eingeschaltet.

Unser Geschäftsbetrieb ist von dem Vorfall nicht betroffen. Alle Systeme laufen wie gewohnt. Die Spread Group ist vollumfänglich produktions- und lieferfähig.