Nachgefragt in Wittenberg

Nachgefragt in Wittenberg: Trommeln für Sozialarbeiter an Schulen

Wittenberg - Vor dem Wittenberger Arsenal steht eine Gruppe, Kinder trommeln, Aufsteller bewerben Initiativen. Unterschriftenlisten werden den Passanten gereicht. Sophia Ulbrich gehört mit dazu. Sie arbeitet beim Landkreis Wittenberg und leitet die Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“. Der MZ erklärt sie, warum am Mittwoch getrommelt ...

Sophia Ulbrich

Vor dem Wittenberger Arsenal steht eine Gruppe, Kinder trommeln, Aufsteller bewerben Initiativen. Unterschriftenlisten werden den Passanten gereicht. Sophia Ulbrich gehört mit dazu. Sie arbeitet beim Landkreis Wittenberg und leitet die Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“. Der MZ erklärt sie, warum am Mittwoch getrommelt wurde.

Wer trommelt hier für was?
Wir haben Kinder und Sozialarbeiter aus fünf Schulen aus dem Kreis hier. Wir trommeln, damit die Bevölkerung auf die ungesicherte Finanzierung der Schulsozialarbeit aufmerksam wird.

Worum geht es da?
Ende des Schuljahres läuft die Finanzierung für die Schulsozialarbeit aus. Das Aktionsbündnis will das Land dazu bringen, Mittel bereit zu stellen, damit das Niveau mindestens auf dem jetzigen bleibt.

Wie ist die Situation jetzt?
Wir haben 34 Schulen und 30 Sozialarbeiter im Kreis. Deren Arbeit ist wichtig, weil sie bei vielen Fragen - auch der Eltern - Ansprechpartner sind. Sie helfen auch, wenn es um schwierige Themen wie Mobbing geht.

Wie viele Unterschriften haben Sie beisammen?
Die Petition läuft noch bis Ende des Monats. Noch haben wir nicht gezählt. Auch Sozialträger und Schulen sammeln Unterschriften - und wir sind am 11. April zwischen 9 und 12 Uhr im Edeka in Jessen für unsere Aktion unterwegs.