Fußball

Fußball: Oberligist Piesteritz kassiert fünf Gegentore

Wittenberg/MZ - „Nach der Pause ging es ratzfatz“, betonte der Piesteritzer Co-Trainer Olaf Aßmann, der die 3:5-Niederlage seiner Mannschaft gegen die A-Junioren von RB Leipzig nicht überbewerten wollte. Das neue Taktikkonzept, künftig mit zwei Stürmern anzugreifen, habe in den ersten 45 Minuten gut funktioniert, im zweiten Abschnitt sei aufgrund vieler Auswechslungen die Grundordnung verloren ...

Von thomas tominski 19.01.2014, 18:34

„Nach der Pause ging es ratzfatz“, betonte der Piesteritzer Co-Trainer Olaf Aßmann, der die 3:5-Niederlage seiner Mannschaft gegen die A-Junioren von RB Leipzig nicht überbewerten wollte. Das neue Taktikkonzept, künftig mit zwei Stürmern anzugreifen, habe in den ersten 45 Minuten gut funktioniert, im zweiten Abschnitt sei aufgrund vieler Auswechslungen die Grundordnung verloren gegangen.

Die Oberliga-Fußballer des FC Grün-Weiß erwischten am Samstag auf dem RB-Trainingszentrum am Cottaweg einen Start nach Maß. Nach Pass von Kevin Gerstmann erzielte Tobias Haufe den Piesteritzer Führungstreffer (14.). Die Gäste blieben am Drücker. Florian Freihube verwandelte nach Foul an Philipp Scopp, der mit Jeffrey Neumann ein kongeniales Sturmduo bildete, einen Elfmeter (32.), Tobias Haufe überwand RB-Keeper Dominic-René Heine kurz vor dem Wechsel zum dritten Mal (42.). „Bis zum Wechsel hat RB keinen Stich gesehen“, so der Coach des FC weiter, dem es Spaß gemacht hat, seinen Schützlingen beim Fußballspielen zuzusehen. „Unser Team ist sehr diszipliniert aufgetreten. Das neue 4-1-3-2 -System hat voll gegriffen.

Vor der Abwehr hat unser einziger Sechser Marko Trogrlic super abgeräumt.“ Im zweiten Abschnitt drehte der ambitionierte Regionalliga-Spitzenreiter (Ziel Bundesliga) voll auf. Die Truppe von Trainer Jens Härtel war jetzt Chef auf dem Kunstrasenplatz. Selbst Aßmann zeigte sich von der Leistung des Kontrahenten beeindruckt. „Absolute spitze“, meinte er. Der Leipziger Angreifer Smail Prevljak drehte den Spieß im Alleingang um und erzielte vier Tore in Folge (48., 65., 73., 75.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Janik Mäder (79.), der Schlussmann René Koslowski zum fünften Mal überwand. „Respekt“, so Aßmann weiter, der den Leipzigern fair zum Sieg gratulierte, gleichzeitig aber auch einräumte, dass Piesteritz aufgrund vieler Chancen zur Pause nicht 3:0 sondern 5:0 hätte führen müssen. Der 45-Jährige erklärte zudem, dass die Mannschaft an das von Cheftrainer Uwe Ferl ausgetüftelte System glaube und in der Vorbereitung ordentlich mitzieht. Jetzt müssen nur noch die Mechanismen greifen, damit die Grün-Weißen auch über 90 Minuten hinweg ein Spiel bestimmen können.

Grün-Weiß Piesteritz:Daniel Zschiesche, Pawel Wojchiechowski, Tim Hebsacker, Florian Freihube, Philipp Schlüter (46. Oliver Hinkelmann), Kevin Gerstmann, Philipp Scopp (46. Andreas Thöner), Jeffrey Neumann, Tobias Haufe (70. Patrick Pfeifer), Marko Trogrlic (60. Rick Albrecht), Robert Römer