Brände bei Wartenburg und AnnaburgBrände bei Wartenburg und Annaburg: Hektarweise Flammen

Wartenburg/Annaburg - Mehrere Hektar Getreide standen am Donnerstagnachmittag zwischen Wartenburg, Globig und Bleddin in Flammen. Gegen 14 Uhr wurde der Brand vermutlich bei Erntearbeiten ausgelöst.

Von Alexander Baumbach und Thomas Tominski 04.07.2019, 13:59

Mehrere Hektar Getreide standen am Donnerstagnachmittag zwischen Wartenburg, Globig und Bleddin in Flammen. Gegen 14 Uhr wurde der Brand vermutlich bei Erntearbeiten ausgelöst.

Unverzüglich setzten sich rund 50 Feuerwehrleute aus Wartenburg, Globig, Kemberg, Bad Schmiedeberg, Bergwitz, Dabrun, Schnellin, Lammsdorf und Pretzsch in Bewegung, um die Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Außerdem kamen auch von den umliegenden Landwirtschaftsbetrieben sofort Traktoren und Schlepper zur Einsatzstelle gefahren, um mit Grubbern, Scheibeneggen und einem Wasserfass bei den Löscharbeiten zu helfen.

Die Rauchsäule des Feuers war Dutzende Kilometer weit zu sehen.
Neben dem Brandherd auf dem Feld musste die Einsatzkräfte noch ein weiteres Feuer bekämpfen. Neben einer Halle am südlichen Ortsrand von Wartenburg brannte eine Wagenladung Getreide.

Auch bei Iserbegka wurden kurz nach 14 Uhr Feuerwehrleute alarmiert. Jessener Kameraden und Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Zahna-Elster konnten jedoch abbrechen, als sich herausstellte, dass es sich um den Einsatz in Wartenburg handelte.

Insgesamt zwölf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Annaburg (10) und Groß Naundorf (2) waren zuvor bereits um 11.36 Uhr ausgerückt, um einen Waldbrand bei Annaburg an der alten Lebiener Straße (Lohaide) zu löschen. „Es lagen dort viel Nadeln und Äste herum. Deshalb hat es bei unserer Ankunft stark gequalmt“, informiert der Annaburger Stadtwehrleiter Gerald Matthies, der die Fläche auf etwa 200 Quadratmeter schätzt.

Der Brand sei „ein ganzes Stück vom Weg weg“ und zum Glück noch in der Entstehungsphase gewesen. „Deshalb haben wir ihn schnell in den Griff bekommen“, so Matthies, der die Fläche laut eigenen Angaben bereits gegen 12.30 Uhr an die Forst übergeben hat. Die Nachbereitungen haben 30 Minuten länger gedauert.

Der Stadtwehrleiter ist am Nachmittag noch einmal zur Brandstelle rausgefahren. „Da war alles okay. Im Nachgang kann ich erleichtert sagen: Es ist keine große Sache gewesen!“ (mz)