Briefwahlunterlagen per Post

Was die Wähler in MSH bei der Stichwahl beachten müssen

Von Joel Stubert
Umschlag für die Briefwahlunterlagen
Umschlag für die Briefwahlunterlagen (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Sangerhausen/Eisleben/Hettstedt - Nach der Landratswahl am 6. Juni hatte es reichlich Unsicherheit gegeben. Manche Wähler hatten in den Wahllokalen ihre Unterlagen abgegebenen und nicht zurückbekommen, andere dagegen nahmen sie wieder mit nach Hause. Die Angst, deswegen nun nicht an der Stichwahl zwischen André Schröder (CDU) und Cathèrine Kayser (AfD) teilnehmen zu können, ist aber unbegründet. Der Personalausweis oder ein Reisepass seien für die Teilnahme im Lokal ausreichend, sagt Kreissprecherin Michaela Heilek. Und bei Briefwahl? „Wer bereits im ersten Wahlgang die Briefwahl beantragt hatte, hatte gleichzeitig auch die Möglichkeit, für eine Stichwahl die entsprechenden Unterlagen zu beantragen“, sagt Heilek.

„Wer dies versäumt hat oder sich nicht mehr sicher ist, ob er den Antrag gestellt hat, kann die Briefwahlunterlagen für die Landratsstichwahl auch formlos per Telefon oder E-Mail bei seiner jeweiligen Gemeinde beantragen.“ Wichtig sei dabei, dass Name, Anschrift und Geburtsdatum bei der Beantragung angegeben würden. „Aber auch die Gemeinden selbst - mit Ausnahme der Stadt Mansfeld - schicken allen Wahlberechtigten, die im ersten Wahlgang von der Briefwahl Gebrauch gemacht haben, automatisch die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl am 20. Juni zu“, informiert Heilek. Wer bereits Briefwahlunterlagen bekommen habe und doch direkt im Urnenwahllokal wählen wolle, könne das auch machen. „Der Wähler muss dazu lediglich seinen Wahlschein sowie den erhaltenen Stimmzettel mit ins Wahllokal nehmen.“ Bei der Landtags- und Landratswahl am 6. Juni hatten nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie deutlich mehr Bürger per Brief gewählt. (mz)