Mit einigen Neuerungen

Siebter Seniorenwegweiser für Mansfeld-Südharz in Planung

Von Joel Stubert
Neuer Seniorenratgeber für Mansfeld-Südharz in Planung
Neuer Seniorenratgeber für Mansfeld-Südharz in Planung (Foto: Wavebreak Media LTD/dpa-tmn)

Sangerhausen/Eisleben/Hettstedt/MZ - Gute Nachricht für Senioren und ihre Angehörigen im Landkreis: Auch im Jahr 2022 wird es einen Seniorenratgeber geben. Das kündigte Karina Kaiser, Vorsitzende des Kreisseniorenrates, an. „Das ist eine Marke, die bekannt ist“, sagt Kaiser. „Und der Seniorenratgeber wird gern nachgefragt.“ In der dann bereits siebten Auflage sollen wie bisher auch nützliche Informationen für ältere Menschen zusammengestellt werden.

So können Interessierte in dieser kostenlosen Broschüre Adressen und Kontaktdaten aus vielen verschiedenen Bereichen finden. So geht es unter anderem um Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, die Polizei, Wohnen im Alter, Mahlzeitendienste oder das Thema Gesundheit. „Aber es sind auch Themen geplant, die nicht nur für Senioren interessant sind“, sagt Kaiser, etwa wenn es um Patientenverfügungen oder Vollmachten gehe. „Das sind Sachen, die gehen eigentlich jeden etwas an.“ Oftmals fragten auch eher die Angehörigen nach dem Wegweiser und weniger die Senioren selbst, sagt Kaiser.

Informationen für Seniorenratgeber werden zusammengetragen

Verändert daherkommen soll ab 2022 das Design. „Wir wollen mit Hilfe von Piktogrammen den Überblick erleichtern“, kündigt Jennifer Liebscher, Grafikerin bei der New-Face-Werbeagentur, an. Ansonsten dürfte sich das Erscheinungsbild jenem ähneln, das man bereits kennt. „Wir werden uns ab September intensiv mit den Inhalten beschäftigen, denn dann werden die Zuarbeiten eingesammelt“, sagt Kaiser.

Man werde eine Auflage von rund 8.000 Stück planen, die wieder breit gestreut werden soll. So werde man versuchen, den Seniorenwegweiser in Apotheken, Arztpraxen oder auch in der Helios-Klinik auszulegen. Beim Vertrieb für das Heft 2022/2023 soll aber auch die Kirche mithelfen. „Die evangelische und die katholische Kirche werden uns unterstützen“, sagt Kaiser.

Eine weitere Neuerung soll es nächstes Jahr auch geben. „Wir wollen auch Teile mit Informationen für Behinderte mit einbauen“, kündigt die Vorsitzende an. „Fest steht, es wartet noch viel Arbeit auf uns.“ Man wolle im November dieses Jahres alle Informationen und Texte zusammengetragen haben, damit das Heft Ende des Jahres in den Druck gehen kann. Finanziert wird es - wie bisher auch schon - durch Anzeigen.