„Bergahorn-71“ nahe Dietersdorf

Reste der DDR-Raketenbrigade: Verfall einer früheren Gefechtsstellung

Im Südharz nahe der Landesgrenze zu Thüringen hat sich mitten in der Natur ein letzter Rest DDR-Militärarchitektur erhalten. Nicht weit von der Straße stehen hier in der leeren Landschaft zwei alte leere Neubaublocks, die Wanderern Rätsel aufgeben.

Von Steffen Könau 20.06.2021, 12:00
Malerische Innenansicht: Der frühere Flak-Raketen-Stützpunkt mit dem geheimen Decknamen „Bergahorn-71“ ist 30 Jahre nach dem Ende der NVA eine Ruine.
Malerische Innenansicht: Der frühere Flak-Raketen-Stützpunkt mit dem geheimen Decknamen „Bergahorn-71“ ist 30 Jahre nach dem Ende der NVA eine Ruine. (Foto: Steffen Könau)

Dietersdorf - Von der Straße betrachtet sieht das Gebäude wie ein ganz gewöhnlicher Wohnblock aus. Vier Eingänge, fünf Stockwerke. Vorn überdachte Hauseingänge, hinten große, breite Fenster, von denen aus der Blick in einen saftig-grünen Dschungel aus jungen Birken, Eschen und Linden geht. Die Straße vor dem Wohnblock ist schmal. Ein paar alte Sessel und Tische modern dort vor sich hin, wo ein paar trabantkleine Parkplätze längst von Unterholz überwuchert worden sind.

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