Drogendeal durch V-Mann aufgeflogen

Polizeibeamte schildern die geplatzte Übergabe in Sangerhausen vor dem Landgericht

Vor dem Landgericht Halle haben im Prozess rund um einen geplatzen Drogendeal in Mansfeld-Südharz am vierten Verhandlungstag weitere Polizeibeamte ausgesagt. Die Angekagten konsumierten deweil offenbar auch privat Cannabis.

Von Felix Fahnert 20.01.2022, 08:15
Zehn Kilo Cannabis und zudem noch 200 Gramm Kokain sollten in Sangerhausen übergeben werden.
Zehn Kilo Cannabis und zudem noch 200 Gramm Kokain sollten in Sangerhausen übergeben werden. (Foto: imago images/Future Image)

Halle/Sangerhausen/Hettstedt/MZ - Im Prozess gegen einen 24 Jahre alten Hettstedter und zwei weitere Angeklagte, die in ein Drogengeschäft über zehn Kilo Cannabis und 200 Gramm Kokain verwickelt gewesen sein sollen, haben am vierten Verhandlungstag vor dem Landgericht Halle weitere beteiligte Polizeibeamte ausgesagt. Der Deal war im Juli 2021 bei der geplanten Übergabe auf einem Norma-Parkplatz nahe Sangerhausen geplatzt, weil der vermeintliche Kaufinteressent ein V-Mann der Polizei gewesen ist. Verdeckt ermittelnde Polizisten halfen als vermeintliche Geschäftspartner ebenfalls, den Deal zu organisieren und die Angeklagten zu überführen.

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