Firmen helfen Kommune

Manfelder Grund-Helbra bestellt Luftfilter für die Grundschulen

Von Daniela Kainz 12.10.2021, 08:15
Symbolfoto - Luftfilter
Symbolfoto - Luftfilter (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Helbra/MZ - Die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra drückt auf Tempo. „Wir haben Luftfilter für unsere Grundschulen bestellt“, sagt Bürgermeister Norbert Born (SPD). Der Kommunalpolitiker hofft, dass die Geräte im November geliefert und danach gleich zum Einsatz kommen.

20 Luftfilter werden in den Grundschulen benötigt

„Wir sind die Schnellsten“, freut er sich. Möglich sei dies durch großzügige Spenden zweier Firmen aus der Verbandsgemeinde, erklärt Born. Dank der Unterstützung könnte die technischen Ausstattung der Grundschulen ganz ohne Haushaltsmittel der Gemeinden realisiert werden.

Das Helbraer Unternehmen NIMEX NE-Metall stellt eine Spende in Höhe von 20.000 Euro bereit. Die Firma Torsysteme-Goldacker, die ebenfalls aus Helbra stammt, möchte laut Born den Kauf von zwei Geräten finanzieren.

Fördermittel vom Bund will die Verbandsgemeinde trotzdem beantragen. „Vielleicht bekommen wir die Hälfte gefördert“, meint der Bürgermeister. Der Teil der Spenden, der bei einer positiven Antwort übrig bleibt, soll nicht verloren gehen. „Wir werden die Mittel für andere schulische Zwecke verwenden“, kündigt Born an. Diese Vorgehensweise sei ihm zufolge mit den Spendern abgestimmt worden.

Geräuschpegel von 30 Dezibel darf nicht überschritten werden

Die Geräte sollen in allen Unterrichtsräumen der Grundschulen installiert werden. Ursprünglich ging die Kommune von 27 erforderlichen Luftfiltern für die Standorte in Helbra, Klostermansfeld und Ahlsdorf aus. Diese Anzahl wurde inzwischen auf 20 Geräte reduziert.

In der vor wenigen Jahren neu gebauten Grundschule in Ahlsdorf sind dem Bürgermeister zufolge keine Luftfilter erforderlich: „Das Gebäude verfügt bereits über eine moderne Belüftungsanlage, die die Luft austauscht.“ Die verbrauchte Luft werde nach außen abgegeben und frische Luft von außen aufgenommen.

Mit Hilfe der Luftfilter soll neben dem regelmäßigen Lüften der Räume das Übertragungsrisiko des Corona-Virus minimiert werden. Die bestellten Geräte werden nach Angaben des Bürgermeisters den Geräuschpegel von 30 Dezibel nicht überschreiten. Diese Lautstärke lässt sich mit einem Flüsterton vergleichen. Der Geräuschpegel einer Unterhaltung liegt bei 60 Dezibel.