Luthardt-Cup

Luthardt-Cup: Kein Gegentor für Apel

Rottleberode - Nein, alltäglich war das, was Marcus Apel am Sonnabend erlebte wahrlich nicht. Keinen einzigen Gegentreffer fing sich der Torhüter von Wacker Rottleberode beim Hallenfußball-Turnier seines Vereins ein. Die Auszeichnung als bester Torhüter war nur eine logische Konsequenz. 10:0 Tore standen am Ende für Apel und seine Mannschaft zu Buche, ungeschlagen waren sie, die Rottleberöder. Den Sieg aber bei der 7. Auflage des Jörg-Peter-Luthardt Gedächtnis-Pokals feierten die Kicker vom VfB ...

Von Ralf Kandel 20.01.2015, 10:19

Nein, alltäglich war das, was Marcus Apel am Sonnabend erlebte wahrlich nicht. Keinen einzigen Gegentreffer fing sich der Torhüter von Wacker Rottleberode beim Hallenfußball-Turnier seines Vereins ein. Die Auszeichnung als bester Torhüter war nur eine logische Konsequenz. 10:0 Tore standen am Ende für Apel und seine Mannschaft zu Buche, ungeschlagen waren sie, die Rottleberöder. Den Sieg aber bei der 7. Auflage des Jörg-Peter-Luthardt Gedächtnis-Pokals feierten die Kicker vom VfB Werther.

Mit einem 1:1 gegen Rot Weiß Großörner startete der VfR Roßla am Sonnabend in das Hallenfußball-Turnier in Mansfeld. Knapp vier Stunden später standen die Roßlaer in der Spangenberghalle als Gewinner des „Pokals des Bürgermeisters“ fest.

Der VfR blieb im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen und ließ dem Remis zum Auftakt gegen Großörner vier Siege folgen. 17:6 lautete das Torverhältnis des Turniersiegers. Auf Rang zwei kam der Turnier-Gastgeber ein. Die Mansfelder erzielten sogar 22 Treffer, verloren aber das entscheidende Duell gegen den Kreisoberligisten Roßla mit 2:3 Treffern. Die weiteren Ränge belegten schließlich die Mannschaften von Großörner, der SSV Klostermansfeld, die zweite Mannschaft des Turnier-Gastgebers sowie die Vertretung vom Nietlebener SV/Askania 09 III.

Erfolgreichster Torjäger im Turnier war Tobias Weiß. Er erzielte sechs Treffer für den Mansfelder SV.

Zwar fingen sich die Thüringer sieben Gegentreffer ein, schossen aber dafür 19. Das brachte ihnen das um zwei Treffer bessere Torverhältnis gegenüber Wacker und so den Turniersieg ein.

„Schon bitter, wenn man kein Gegentor kriegt und doch nicht Turniersieger wird“, sagte dann auch Sven Dockhorn vom Wacker-Team. Dann fügt er hinzu: „Aber wichtiger ist sowieso die Erinnerung an Jörg-Peter Luthardt.“

Der Turniersieger aus Thüringen konnte sich noch über zwei weitere Ehrungen freuen. Martin Kohlhase wurde als bester Spieler ausgezeichnet, der treffsicherste schütze war Enrico Seiffert vom SV Werther.

Die Rottleberöder dagegen trauerten dem verpassten Turniersieg hinterher, freuten sich aber über eine gelungene Veranstaltung. „Alles ist relativ fair über die Bühne gegangen, das neue Konzept mit dem Männer-Turnier zum Abschluss hat sich bewährt“, so noch einmal Sven Dockhorn.

Auch bei den Turnieren zuvor erwiesen sich die Rottleberöder als perfekte Gastgeber. Bei den Alten Herren triumphierte Wacker trotz einer 0:3-Niederlage im abschließenden Turnierspiel gegen Roßleben. Maike Seifert (Dankerode) wurde als bester Spieler geehrt, Michael Drost aus Roßleben als bester Keeper.

Beim Turnier der Frauen gingen der Erfolg an Oldisleben und die Ehrungen an Wacker Rottleberode. Hier waren es Marion Riem-Grölle (erfolgreichste Torschützin) und Kati Hoppe (beste Torhüterin), die am Ende schließlich ausgezeichnet wurden. (mz)