Geflohener Laufvogel ist tot

Geflohener Laufvogel ist tot: Jäger erschießt entlaufenen Nandu auf Weizenfeld im Kyffhäuserkreis

Badra/Sondershausen - Ein Jäger hat den entlaufenen Nandu am Donnerstagmorgen auf einem Weizenfeld zwischen Badra und Sondershausen (Kyffhäuserkreis) erschossen.

Die in Südamerika beheimateten Nandus können auch dem Menschen gefährlich werden.  imago stock&people

Ein in Nordthüringen entlaufener Nandu ist tot. Ein Jäger habe den großen Laufvogel am Donnerstagmorgen auf einem Weizenfeld zwischen Badra und Sondershausen (Kyffhäuserkreis) erschossen, teilte die Polizei auf Anfrage mit.

Eine Frau hatte das Tier zunächst im Garten eines Nachbarn gesehen und die Polizei alarmiert. Der Vogel lief dann aber weiter zu dem Feld. Der Jäger erschoss das Tier dort dann in Absprache mit der Polizei.

Das Tier war am vergangenen Freitag im Heringer Ortsteil Hamma (Kreis Nordhausen) seinem Besitzer entwischt. Das Landratsamt hatte den Vogel zum Abschuss freigegeben. Er hätte zur Gefahr etwa für den Straßenverkehr werden können.

Nandus sind flugunfähig und zählen wie der Strauß oder das Emu zu den Laufvögeln. Sie können bis zu 1,70 Meter groß und 25 Kilogramm schwer werden. Die Laufvögel sind schnell und können eine Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde erreichen. Sie sind eigentlich in Südamerika beheimatet.  (dpa)