E-Mobilität in Mansfeld-Südharz

E-Mobilität in Mansfeld-Südharz: Mehr Stromzapfsäulen für Elektroautos

Sangerhausen/Eisleben/Hettstedt - Die Anzahl an Stromzapfsäulen für Elektrofahrzeuge soll auch in Mansfeld-Südharz steigen. Im Rahmen eines landesweiten Programms sind mehrere Orte im Kreis ausgewiesen, an denen der Ausbau der Ladeinfrastruktur gefördert wird. Dabei handelt es sich um Eisleben, Mansfelder Grund-Helbra, Hettstedt, Sangerhausen, Roßla und Stolberg. „Die aufgeführten Standorte entsprechen den Empfehlungen des Ladeinfrastrukturkonzeptes der Landesregierung“, sagte Peter Mennicke, Sprecher des Landesverkehrsministeriums. Für eine bessere Ladeinfrastruktur in Sachsen-Anhalt stehen in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro ...

Von Fabian Wagener 01.03.2019, 12:50

Die Anzahl an Stromzapfsäulen für Elektrofahrzeuge soll auch in Mansfeld-Südharz steigen. Im Rahmen eines landesweiten Programms sind mehrere Orte im Kreis ausgewiesen, an denen der Ausbau der Ladeinfrastruktur gefördert wird. Dabei handelt es sich um Eisleben, Mansfelder Grund-Helbra, Hettstedt, Sangerhausen, Roßla und Stolberg. „Die aufgeführten Standorte entsprechen den Empfehlungen des Ladeinfrastrukturkonzeptes der Landesregierung“, sagte Peter Mennicke, Sprecher des Landesverkehrsministeriums. Für eine bessere Ladeinfrastruktur in Sachsen-Anhalt stehen in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro bereit.

Mit dem Ladeinfrastrukturkonzept soll die notwendige Grundversorgung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge definiert werden. Dabei werden laut Ministerium zentrale Orte festgelegt und berücksichtigt, außerdem Grundzentren über 10.000 Einwohner sowie bestimmte Orte zur Schließung von Versorgungslücken. Städte wie Gerbstedt oder Mansfeld sind nicht erfasst.

Alle 30 Kilometer eine Ladestation

„Sachsen-Anhalt hat sich mit dem Ladeinfrastrukturkonzept das Ziel gesetzt, dass Elektrofahrzeuge alle 30 Kilometer einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt vorfinden sollen“, sagte Mennicke. Aktuell würden in Sachsen-Anhalt 406 Ladepunkte betrieben, nach dem Ladeinfrastrukturkonzept benötige man bis zum Jahr 2020 jedoch 1.300 Ladepunkte. Mansfeld-Südharz ist laut Ministerium mit 21 „Normalladepunkten“ ausgestattet, von denen sieben Ladepunkte als Altbestand gelten, also als Ladepunkt mit altem Steckertyp. Außerdem gebe es zwölf Schnellladepunkte, zudem an der A38 an den Tank- und Raststellen Rohnetal Nord und Süd jeweils zwei.

Was die Zahl von Elektroautos im Kreis angeht, so steigen die Neuzulassungen an, allerdings auf niedrigem Niveau. Laut Kreisverwaltung wurden 2018 51 reine Elektrofahrzeuge neu zugelassen, drei Jahre zuvor waren es sechs. Immerhin 418 Fahrzeuge mit Hybridantrieb wurden zugelassen. Zum Vergleich: Bei Benzinern waren es mehr als 7.300.

(mz)