Antragsunterlagen sind vorbereitet

Digitalpakt des Bundes: Gerbstedt will Schulen mit Glasfaseranschlüssen ausstatten

Von Felix Fahnert
Kabel für schnelles Internet sollen demnächst in den Schulen verlegt werden
Kabel für schnelles Internet sollen demnächst in den Schulen verlegt werden (Foto: Sina Schuldt/dpa)

Gerbstedt/MZ - An den Grundschulen in Gerbstedt und Heiligenthal sollen Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes für schnelle Internetanschlüsse und eine bessere technische Ausstattung vor Ort sorgen. Das kündigte der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Gerbstedt, Ulf Döring (CDU), an. „Unsere Schulen werden in diesem Zusammenhang mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet“, sagte Döring.

Diese würden eine Downloadrate bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich machen. Bereits in der kommenden Woche sollen hierzu innerhalb der Schulen neue Kabel verlegt werden. Die eigentliche Freischaltung des Highspeed-Anschlusses ist dann für das Frühjahr 2022 geplant, so Döring weiter.

Der zweite Teil des Digitalpaktes ist derweil für die technische Ausstattung der Schulen gedacht, also etwa für die Beschaffung von Geräten, Programmen und Lizenzen. Hierfür sollen für die beiden Grundschulen in der Einheitsgemeinde Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 115.000 Euro beantragt werden. Der Eigenanteil liegt bei zehn Prozent, erklärte Döring.

Abgabefrist für Anträge verlängert

Ursprünglich lag die Frist für die Beantragung beim 30. Juni, weswegen in den vergangenen Wochen die Anträge inklusive pädagogischem Konzept und sämtlichen Nachweisen für nötige Hard- und Software erstellt worden sind. Nun sei die Abgabefrist zwar kurzfristig auf den 31. Dezember verlängert worden, so Döring, doch bei der Stadtverwaltung will man nun nicht länger warten. „Wir wollen unseren Antrag bis zum Beginn der Sommerferien stellen, damit die Schülerinnen und Schüler noch in diesem Jahr davon profitieren können“, sagte der Bürgermeister.

Die Antragsunterlagen inklusive Anlagen seien seitens der Stadt fertig erstellt. Seitens des Landesschulamtes habe es bereits eine Vorabprüfung der Unterlagen gegeben. „Der Tenor ist, dass wir da sehr gut unterwegs sind“, sagte Döring zum Ergebnis dieser Vorprüfung.