Getötetes Luchsweibchen

Erschossener Luchs im Harz: WWF bietet 25.000 Euro Belohnung für Ergreifung des Wilderers

St. Andreasberg - Nach dem illegalen Abschuss eines trächtigen Luchsweibchens im Harz hat die Naturschutzorganisation WWF 25.000 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt.

Nach dem illegalen Abschuss eines trächtigen Luchsweibchens im Harz hat die Naturschutzorganisation WWF 25.000 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt. Der WWF verurteile die Tat „aufs Schärfste“, sagte ein Sprecher am Dienstag in Berlin.

Die erste bekanntgewordene Tötung eines Luchses im Harz „erfüllt uns mit Wut und Sorge“. Der Abschuss sei allerdings kein Einzelfall. „Immer wieder verschwinden Wölfe, Luchse und große Greifvögel spurlos“, sagte der Sprecher. Allein in Bayern sind nach WWF-Angaben zwischen 2010 und 2016 mindestens fünf Luchse getötet worden.

Das von einem unbekannten Täter erschossene Luchsweibchen im Harz war bei Opperode im Harzkreis entdeckt worden. Beim Nationalpark Harz, der die Wiederansiedlung des Luchses in der Region betreut, seien bisher keine Hinweise auf den möglichen Täter eingegangen, sagte ein Sprecher in St. Andreasberg. (dpa)