Ein Apfelbaum gibt Hoffnung

Firma schenkt Kita am Christophorushaus einen kleinen Obstbaum

Kinder pflanzen im Christophorushaus einen Apfelbaum. Foto: Eiserbeck

Wolfen - Mit ihrem neuen Apfelbäumchen werden sie eine Zeit lang gemeinsam wachsen. Doch wird es noch dauern, bis sie den ersten Apfel ernten können. Das wissen die Kids der Evangelischen Kindertagesstätte am Christophorushaus in Wolfen längst. Und sie wissen auch, dass der Baum viel Zuwendung, also Pflege, braucht.

Diesen Apfelbaum haben sie von der Firma Eismann aus Mettmann geschenkt bekommen. Vergangene Woche ist er dann in seinem neuen Zuhause eingetroffen, wie Stefanie Eiserbeck, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Diakonievereins Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen mitteilt. „Und der sorgte für erstaunte und freudige Gesichter bei den Kindern. Sie haben den kleinen Baum dann direkt auf dem Gelände der Kita an einem sonnigen Plätzchen eingepflanzt und gut angegossen, damit er schnell groß und kräftig wird“, wie sie berichtet. Den Baum betrachten Kinder und Erzieherinnen als ein Hoffnungszeichen. Schon Luther sagte: „… und wenn die Welt morgen untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

Das Unternehmen Eismann ist ein Lebensmittelversandhändler aus Nordrhein-Westfalen. Es stellte insgesamt 3.000 Apfelbäume für Kitas bereit. „Wir danken der Firma Eismann für dieses großartige Geschenk - passend zum Frühlingsanfang. Und wir freuen uns darauf, dem Bäumchen beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen“, so Cersti Loff, Leiterin der Kindertagesstätte am Christophorushaus.

Seit dem Jahr 2019 ist die Diakonie Träger dieser evangelischen Kita in Wolfen-Nord. Die Einrichtung selbst gibt es bereits seit 19 Jahren.