Corona-Update

Corona Anhalt-Bitterfeld: Gesamtzahl der Toten steigt im Landkreis sprunghaft auf 21

Anhalt-Bitterfeld - Die Zahl der Menschen, die im Landkreis an oder mit Covid-19 gestorben sind, ist in den vergangenen Tagen massiv gestiegen. Sie liegt nach Mitteilung von Kreis-Sprecher Udo Pawelczyk derzeit bei 21. Die Zahlen stammten vom Robert-Koch-Institut ...

Von Frank Czerwonn

Die Zahl der Menschen, die im Landkreis an oder mit Covid-19 gestorben sind, ist in den vergangenen Tagen massiv gestiegen. Sie liegt nach Mitteilung von Kreis-Sprecher Udo Pawelczyk derzeit bei 21. Die Zahlen stammten vom Robert-Koch-Institut (RKI).

Allein von Mittwoch auf Donnerstag kamen laut RKI sechs Todesfälle dazu. Solch einen massiven Anstieg hat es während der gesamten Pandemie bislang in Anhalt-Bitterfeld nicht gegeben. „Welche Orte das betrifft, können wir aber nicht sagen“, so Pawelczyk weiter. Denn das Gesundheitsamt bekomme die Todesfälle nicht direkt zeitnah, beispielsweise aus den Krankenhäusern, gemeldet. „Das geht alles an das RKI.“

Am geringsten betroffen sind Aken mit sieben und Raguhn-Jeßnitz

Außerdem werden aktuell 23 am Virus erkrankte Menschen intensivmedizinisch behandelt. Davon müssen zehn Personen invasis beatmet werden. Und auch die Zahl der neuen Infektionen nimmt im Landkreis offenbar nicht ab. Von Dienstag bis Donnerstag wurden 173 Neuinfizierte gemeldet.

Den höchsten Anteil hat die Kreisstadt Köthen mit 35 Fällen aufzuweisen. Aus Bitterfeld-Wolfen und Osternienburger Land wurden jeweils 26 Neuinfizierte gemeldet, 17 aus Muldestausee, je 15 aus Zörbig und Südliches Anhalt, Zerbst meldet 13 Fälle, Sandersdorf-Brehna zehn.

Am geringsten betroffen sind Aken mit sieben und Raguhn-Jeßnitz mit neun neu aufgetretenen Fällen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag am Donnerstag um 0 Uhr bei 196,9 und damit nur knapp unter der entscheidenden Marke von 200, ab der Bewegungseinschränkungen drohen.

Pro Tag können 40 Termine im Wolfener Impfzentrum vergeben werden

Auch zu den Impfungen hat sich der Sprecher geäußert. Laut Pawelczyk erlaubt das frei geschaltete Online-Buchungssystem für Impfungen im Impfzentrum Wolfen nur die Vergabe von Terminen für die nächsten drei Wochen. „Diese waren nach der Freischaltung in kurzer Zeit allesamt vergeben.“ Nun schalte das System täglich einen weiteren Tag frei.

Allerdings können aufgrund der vorhandenen Impfdosen pro Tag für das Impfzentrum Wolfen nur rund 40 Termine vergeben werden. Bislang habe der Landkreis 336 Impfdosen erhalten, mit denen pro Dose jeweils fünf bis sechs Impfungen erfolgen. Am Freitag beispielsweise in einer Pflegeeinrichtung in Wolfen. Der nächste Impfstoff werde laut Pawelczyk am Freitag erwartet. (mz)

Die Corona-Hotline des Landkreises unter Tel.: 03496/601234 von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr geschaltet.