Kriminalitätsstatistik 2013

Kriminalitätsstatistik 2013: Leipzig unsicherste Stadt im Osten

Köln/MZ - Die Kriminalität in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau. Die Gesamtzahl der Straftaten ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen. Doch vor allem die Eigentumsdelikte wie der Autoklau, Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle haben deutlich zugenommen. Das berichtet die Online-Ausgabe der "Welt" und bezieht sich dabei auf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Kollegen Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellen ...

Von Christian Parth

Die Kriminalität in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau. Die Gesamtzahl der Straftaten ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen. Doch vor allem die Eigentumsdelikte wie der Autoklau, Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle haben deutlich zugenommen. Das berichtet die Online-Ausgabe der "Welt" und bezieht sich dabei auf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Kollegen Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellen will.

Im gesamten Bundesgebiet wurden im vergangenen Jahr demnach 5,961 Millionen Straftaten begangen. Das ist ein Rückgang um 0,6 Prozent. Ebenfalls geringfügig positiv hat sich die Aufklärungsquote entwickelt. Sie stieg um 0,1 Prozent auf 54,5 Prozent. Bei Wohnungseinbrüchen sieht die Statistik dagegen deutlich schlechter aus. Hier stieg die Zahl auf fast 150.000, was eine Zunahme von rund einem Drittel binnen fünf Jahren bedeutet, wie "Welt Online" berichtet. Auch mit der Aufklärungsquote ist es in diesem Bereich nicht gut bestellt. Sie ist von 16,9 Prozent im Jahr 2009 auf 15,5 Prozent im Jahr 2013 gefallen. Das sei der schlechteste Wert seit Mitte der 1990er Jahre.

Auch Magdeburg liegt weit vorn

Beim Studium der Daten fällt vor allem das regionale Gefälle innerhalb der Bundesrepublik auf. Je südlicher man wohnt, desto sicherer wird es. Am wenigsten Sorgen müssen sich die Menschen in Bayern machen. Der Freistaat kommt auf 5073 Straftaten je 100.000 Einwohner und verzeichnet damit pro Kopf knapp 40 Prozent weniger Verbrechen als Nordrhein-Westfalen. Gleich dahinter liegt Baden-Württemberg mit 5450 Straftaten.

Innerhalb der Bundesländer sind es wiederum die Großstädte, die die Statistik in die Höhe treiben. Im Vergleich der Metropolen steht Frankfurt am Main mit 16.292 Straftaten je 100.000 Einwohner wie schon im Vorjahr an der Spitze. Mit ausschlaggebend für diese Zahl ist laut "Welt Online" das berüchtigte Rotlichtviertel und der größte deutsche Flughafen. Die erste ostdeutsche Großstadt rangiert mit Leipzig auf Platz acht. Die sächsische Metropole kommt auf 13.526 Straftaten. Direkt dahinter liegt Magdeburg mit 13.261 Verbrechen. Am sichersten ist es in München. Die bayrische Landeshauptstadt kommt auf 7.400 Straftaten.