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Freizeitpark an a14 in Döbeln Karls Erlebnis-Dorf: Zehn Millionen Euro Investition - spektakuläre Attraktion öffnet noch 2024

Rund vier Monate nach der Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln kündigt Geschäftsführer Robert Dahl mehrere Neuheiten an. Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Imbisse und eine spektakuläre Attraktion eröffnen, für 2025 ist ein Hotel geplant.

Von DUR/rw Aktualisiert: 12.07.2024, 10:43
In Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln erwartet die Besucher in diesem Jahr viel Neues.
In Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln erwartet die Besucher in diesem Jahr viel Neues. Foto: Imago/ EHL Media

Döbeln. - Rund vier Monate nach der Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf im sächsischen Döbeln kündigt Geschäftsführer Robert Dahl mehrere Neuheiten an.

Noch in diesem Jahr sollen in dem Freizeitpark an der A14 zwei neue Imbisse, eine neue Attraktion, mehr Sitzplätze im Hauptgebäude und weitere Toiletten entstehen. Das teilte der Karls-Chef am Donnerstagvormittag in Döbeln mit. Im Sommer 2025 will er auf dem Gelände ein Hotel eröffnen.

Laut Bild beträgt die Investitionssumme insgesamt rund zehn Millionen Euro.

Die Pläne für Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln im Überblick:

Hotel namens "Karls Bande"

Von den sechs Karls Erlebnis-Dörfern in Deutschland, von vielen Besuchern einfach nur Erdbeerhöfe genannt, hat bisher nur der Freizeitpark in Rövershagen ein Hotel.

Doch das soll sich bald ändern. Robert Dahl möchte auch im Erlebnis-Dorf in Döbeln ein Hotel eröffnen. Es soll "Karls Bande" heißen und über 60 Familiensuiten verfügen. Die Eröffnung ist für den 1. Juni 2025 geplant.

In jeder Familiensuite sollen bis zu fünf Personen übernachten können, wie Dahl mitteilte. Die Übernachtungspreise sollen ähnlich wie im Hotel "Alles Paletti" in Rövershagen sein. Dort koste eine Übernachtung für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive Tageskarten derzeit 177 Euro, sagte Dahl auf Anfrage.

Mehr Sitzplätze auf zwei Emporen

Das Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln ist der einzige Karls-Freizeitpark, in dem man keine Kindergeburtstage feiern kann. "Wir haben zu wenig Sitzplätze", erklärte der Geschäftsführer und Gründer von Karls.

Deswegen würden im Hauptgebäude zwei Emporen gebaut: eine für Gäste des Restaurants "Hofküche" und eine für Kindergeburtstage. Die Emporen sollen über 180 beziehungsweise 190 Sitzplätze verfügen und im Winter 2024 fertiggestellt werden. "Dann können in Döbeln bis zu 20 Kindergeburtstage parallel gefeiert werden", sagte Dahl.

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Mehr Toiletten am "Tregger Grill"

Nach der Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln am 23. März 2024 kritisierten manche Besucher, dass es zu wenig Toiletten im Park gebe. Robert Dahl sagte damals dieser Redaktion, dass sich viele Besucher an den vier Toiletten am Imbiss "Tregger-Grill" anstellten – obwohl es noch noch viel mehr Toiletten im Erlebnis-Dorf gebe.

Derzeit werden am "Tregger-Grill" zehn weitere Toiletten gebaut. "Sie sind am 19. Juli fertig", sagte Dahl.

Pfannkuchen und Wurst: Zwei neue Imbisse

In Karls Erlebnis-Dorf in Döbeln gibt es derzeit sechs gastronomische Angebote. Die Besucher können sich auf zwei weitere freuen: das Restaurant "Pfannkuchen-Schmiede" und den Imbiss "Iss Wurst".

Die "Pfannkuchen-Schmiede" gibt es bereits in den Karls-Freizeitparks in Rövershagen (bei Rostock), Elstal (bei Berlin), Zirkow (auf Rügen) und Koserow (auf Usedom).

Auf der Speisekarte stehen sowohl herzhafte als auch süße Pfannkuchen. Der günstigste Pfannkuchen ist mit Nutella bestrichen und kostet 6 Euro. Für den teuersten Pfannkuchen, der mit Chicken, Rucola und Schmand belegt ist, zahlt man 11,90 Euro.

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Auch den Imbiss "Iss Wurst" kennen Karls-Fans schon aus anderen Erlebnis-Dörfern. Dort kann man Snacks wie Erdbeer-Bratwurst oder Riesen-Currywurst bestellen. Wie Robert Dahl mitteilte, soll die "Pfannkuchen-Schmiede" im Herbst 2024 eröffnen, der Imbiss "Iss Wurst" im Winter.

Neue Attraktion: die "Angsthasenscheune"

Passend zu Halloween soll Ende Oktober im Freizeitpark in Döbeln die "Angsthasenscheune" eröffnen. Dabei handelt es sich um eine "gruselig gestaltete" Holzscheune, die man zu Fuß durchqueren muss.

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"Während man sich durch die Scheune bewegt, werden Effekte ausgelöst, die einen erschrecken", sagte Dahl. In den Schulferien und zu Halloween sollen die Besucher zusätzlich von verkleideten Mitarbeitern erschreckt werden.

Die Attraktion ist dem Karls-Chef zufolge für Kinder ab drei Jahren geeignet. "Da kann man schon mit richtig kleinen Kindern reingehen", sagte Dahl. Wer keine Jahres- oder Tageskarte hat, zahlt drei Euro Eintritt pro Person.

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Die "Angsthasenscheune" gibt es bereits im Erlebnis-Dorf in Rövershagen. Sie ist auch für den Freizeitpark in Elstal geplant.

Eigener Bahnhof am sächsischen Karls-Dorf geplant

Wie die Bild berichtet, plane Inhaber Dahl eine weitere kleine Sensation: "Direkt nebenan läuft eine Bahnstrecke. Ich verhandele jetzt mit der Bahn wegen eines eigenen Bahnhofs", äußert er sich gegenüber der Zeitung. An einer Machbarkeitsstudie habe sich der Erdbeer-Unternehmer bereits finanziell beteiligt.

Derzeit seien 160 Mitarbeiter im sächsischen Karls-Dorf fest angestellt.