Symbolischer erster Spatenstich

Schlacht bei Lützen 1632 - Millionen-Projekt: Massengrab erhält eigenes Museum

Vor drei Jahren war das Massengrab von der Schlacht bei Lützen 1632  im halleschen Landesmuseum für Vorgeschichte gezeigt worden.
Vor drei Jahren war das Massengrab von der Schlacht bei Lützen 1632 im halleschen Landesmuseum für Vorgeschichte gezeigt worden. (Foto: dpa)

Lützen/MZ - In Lützen  (Burgenlandkreis) ist am Freitagvormittag  der symbolische erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau der örtlichen Gedenkstätte zur Schlacht bei Lützen 1632 erfolgt. Der Erweiterungsbau, der den Namen „Museum Lützen 1632“ trägt, kostet insgesamt rund sechs Millionen Euro und wird mit knapp 5,4 Millionen Euro vom Land gefördert.  In dem Objekt sollen das 2011 auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Archäologen geborgene spektakuläre Massengrab sowie weitere Exponate präsentiert werden. Das Massengrab, das im Block auf einem Acker geborgen worden war, hatte bereits vor Jahren bei einer Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle viel Beachtung gefunden.

Bei der Schlacht bei Lützen waren 1632 im Dreißigjährigen Krieg schwedische und kaiserlich-deutsche Truppen aufeinandergestoßen. Zwar siegten die Schweden in dem Kampf, allerdings ließ deren König Gustav II. Adolf auf dem Schlachtfeld sein Leben.